„Hemd to go“: Verkaufsmaschinen wie
diese sind mit einer O<sub>2</sub> Lösung für M2M-Kommunikation
ausgestattet, um die
Daten für den Verkaufsvorgang zu übertragen
und die Vollständigkeit des
Sortiments jederzeit sicherzustellen.

BayernLB-Kunde Telefónica Deutschland
und die Kommunikation der Zukunft

Milliardenmarkt
Maschine-zu-Maschine

Für den BayernLB-Kunden Telefónica Deutschland und dessen Produktmarke O2 hat die Zukunft längst begonnen. Die deutsche Maschine-zu-Maschine-Branche – kurz M2M – entwickelt sich zum Milliardenmarkt. Die dahinterstehende Technologie überträgt Daten von Maschinen automatisch und löst damit Geschäftsabläufe aus, ohne dass jemand Hand anlegen muss. M2M strukturiert auf diese Weise etablierte Wertschöpfungsprozesse komplett neu. Besonders in den Bereichen Facility Management, Zeiterfassung, Logistik, Flottenmanagement und Industriegüterproduktion sind die Kosten-Einsparpotenziale enorm.

Getränke, Süßigkeiten, Zigaretten – na sicher. Aber ein Automat für Herren-Oberhemden? Sich schnell ein frisches Hemd ziehen, bevor man in den Zug steigt, oder mitten in der Nacht ein neues Outfit kaufen? Ja, das gibt’s. Der Verkaufsautomat fürs „Hemd to go“ steht in der Münchener Zentrale von Telefónica Deutschland. Auf­gestellt hat ihn das Traditionshaus Seidensticker, Europas größter Hemdenhersteller. Bald sollen solche Verkaufsmaschinen auch in großen Bürogebäuden, Hotels und Kongresshallen, an Flug­häfen oder in Bahnhöfen stehen. Näher am Kunden geht nicht ...

Massive Einsparungen durch die Neustrukturierung
etablierter Wertschöpfungsprozesse

Kai Brasche, Vice President M2M,<br>
Telefónica Deutschland

Im Inneren des Automaten stecken nicht nur Hemden, sondern auch hochinnovative Technik. „Die Maschinen sind mit einer speziellen O2 Lösung für M2M-Kommunikation ausgestattet. Diese überträgt die Daten für den Verkaufsvorgang und stellt die Vollständigkeit des Sortiments jederzeit sicher“, erläutert Kai Brasche, Vice President M2M bei Telefónica in Deutschland. Jener Hemdenautomat steht für die völlig neuartige Nutzung der Sammlung, Aufzeichnung und Aus­wertung von Daten. Ein System, das längst viele Bereiche des Wirt­schaftslebens durchdringt, etablierte Wertschöpfungsprozesse neu strukturiert und dabei massive Einsparungen ermöglicht.

Interessant ist dies insbesondere für bereits gesättigte Marktseg­mente. Die Unternehmen dort können einen neuen Kundennutzen nur durch Entwicklungssprünge in ihren Produkten und Dienstleistungen generieren. So nutzt der bundesweite Gebäudedienstleister Zabel Group die M2M-Technik zum Fernab­lesen von Energiezählern. Beim S+M Schaltgeräteservice aus Erkelenz wird damit der Füllstand von Warenverkaufsautomaten an die Zentrale gemeldet. Auch die ortsungebundene Zeiterfassung ist mit M2M möglich: Die Wismarer Firma Softclean nutzt TimeScan. Hierbei werden mittels Lesegerät und Chipkarte die Arbeitsstunden der Gebäudereiniger minutengenau und manipul­ationssicher an die Lohnbuchhaltung gemeldet; zudem dienen diese Daten zur Nachweisführung beim Kunden.

In weniger als zehn Jahren sind mehr als
50 Milliarden Maschinen über M2M verbunden

Mit dem M2M-Management-Portal von
O<sub>2</sub> Business steuern Unternehmen die
SIM-Karten ihrer Geräte über eine Website.
So lassen sich Geschäftsprozesse
effizienter gestalten.

„Die automatisierte Datenkommunikation von Ma­schine zu Ma­schine entwickelt sich zu einem wesentlichen Bestandteil der Telekommunikation – jedes Jahr wächst der Markt um ungefähr 20 Prozent. Marktbeobachter gehen davon aus, dass es in weniger als zehn Jahren mehr als 50 Milliarden Maschinen gibt, die über mobile M2M-Systeme miteinander verbunden sind“, sagt Kai Brasche. Die hohe Zahl verwundert nicht – nutzen doch nicht nur die Logistik­branche oder Stromversorger M2M-Kommunikation für Flotten­steuerung oder „Smart Metering“. Auch in der Automobilbranche ist der Wandel gewaltig. Schon lange sind Autos kein reines Fortbewegungsmittel mehr, sondern High-Tech-Computer auf Rädern, in denen die Bordelektronik mit dem Computer, Tablet-PC oder Smartphone des Fahrers verbunden ist. Ob Pannen- Ferndiagnose, automatische Aktualisierung von Navigationssystemen, Verkehrssteuerung, Senkung des CO2-Ausstoßes und des Kraftstoffverbrauchs durch Fahrassistenz­systeme, Sprachsteuerung, Verkehrsschildererkennung oder ein effizienteres und leistungsfähig­eres Flottenmanagement durch M2M-Produkte für O2 Businesskunden: längst Alltag – und doch erst der Anfang ...

Wer könnte auf diesem Markt besser mitspielen als ein Tele­kommunikationsanbieter wie Telefónica in Deutschland mit mehr als 25 Millionen Kundenanschlüssen? Also, auf zur mobilen Revolution!

BMW i3 Concept

BayernLB-Kunde BMW
und die Zukunft der Mobilität

Unter Spannung

Wenn im Herbst dieses Jahres mit dem BMW i3 das erste reine batteriebetriebene Serienfahrzeug der BMW Group der Öffent­lichkeit präsentiert wird, hält nicht nur die Fachwelt den Atem an. Wird der erste Premiumhersteller, der sich auf dieses Terrain begibt, der Elektrotechnologie zum Durchbruch verhelfen? Lernen wir mit dem BMW i3 ein Automobil kennen, das wir später einmal als richtungsweisend oder gar epochal feiern werden? Schwierig zu sagen. Jedoch: Die Chancen stehen gut.

Ohne Frage: Mit dem BMW i3 beginnt ein neues Zeitalter. Dafür sorgt nicht nur das avantgardistische Design, das dieses Fahrzeug zum „Hingucker“ im Einerlei auf den Straßen machen wird. Der Clou liegt vielmehr in der Antriebstechnologie: Der BMW i3 ist ein reines, eigens entwickeltes Elektrofahrzeug und wird von einer Batterie an­getrieben – also emissionsfrei. Geht die Ladung zur Neige, dann heißt’s: Ab an die Steckdose.

  Manuel Sattig vom BMW project i

Für die BMW Group ist die serienmäßige Einführung des Elektro­antriebs nur konsequent. „Wir fühlen uns einer klaren Nachhaltig­keitsstrategie verpflichtet: BMW vereint gesellschaftliche Verant­wortung mit ökologischem und ökonomischem Handeln. Der BMW i3 ist ein logisches Ergebnis dieser Philosophie: Das Fahrzeug bietet ein maßgeschneidertes Fahrzeugkonzept, ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig und wird durch zeitgemäße Mobilitätsservices ergänzt“, sagt Manuel Sattig vom project i. Der Thinktank project i beschäftigt sich mit der nach­haltigen Mobilität der Zukunft, und so sind hieraus auch die Marke BMW i und der BMW i3 hervorgegangen.. „Individuelle Mobilität“ nennt BMW dieses Konzept, das eine neue automobile Ära einläuten soll.

Fragen der Alltagstauglichkeit beantwortet

Was erwartet den Kunden in dieser Ära? „Im städtischen Umfeld ist der BMW i3 die bestmögliche Premiumlösung. Er bietet Platz für vier Personen und in etwa auch den Stauraum wie ein BMW 1er. Dank der ultraleichten Karosserie aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK, und seiner 125 kW Leistung ist das BMW i3 Concept zudem agil und wendig“, sagt Manuel Sattig. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt beim BMW i3 Concept rund 150 km/h, eine Batterieladung reicht im normalen Betrieb für 160 Kilometer.

Und die Alltagstauglichkeit, bis jetzt das Kardinalproblem der Elektro-Automobilhersteller? „Wir denken, dass wir hier die richtigen Antworten gefunden haben“, ist Manuel Sattig überzeugt. „Seit Ende 2007 haben wir mit 600 MINI E auf unzähligen Test­kilometern wertvolle Erkenntnisse gewinnen können. Etwa jene, dass Autofahrer in dieser Fahrzeugklasse im Alltag durchschnittlich 43 Kilometer pro Tag fuhren. Da ist angesichts einer Reichweite von 160 Kilometern noch deutlich Luft – und die Sorge unbegründet, plötzlich stehenzubleiben.“ Zumal Batteriestand und verbleibende Reichweite im Tacho angezeigt werden – und die BMW Group mit zahlreichen Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Politik und Forschung ihren Beitrag dazu leistet, dass ein zielführendes Netz von Ladestation entsteht.

Dienstleistungen sind Teil des Leistungsversprechen

Der eDrive Antrieb im BMW i3 erfolgt über eine Batterie und damit emissionslos. Das Navigationssystem informiert über die effiziente und umweltfreundlichste Route für eine maximale Reichweite und zeigt sämtliche verfügbare Ladestationen auf dem Weg an.

Zur Alltagstauglichkeit gehört für die BMW Group ein weiterer wichtiger Aspekt. „Wir betrachten das Automobil nicht nur für sich, sondern im ganzheitlichen Kontext mit Mobilitätsdienstleistungen und -produkten. Dazu gehören unter anderem E-Car Sharing, innovative Navigationssysteme, Services wie automatische Park­platzreservierung mit integrierter Ladestation oder intelligente Ver­netzung der Automobile – vieles hiervon ist schon Realität“, sagt Verena Stewens, Mitarbeiterin der BMW Konzernkommunikation. „So grenzen wir uns übrigens auch vom Wettbewerb ab. Unser Konzept für E-Mobilität folgt einem holistischen Ansatz, der maßgeschneiderte Fahrzeugkonzepte mit den ergänzenden Mobilitätsservices vereint.“

Die verbleibenden Monate haben es für BMW in sich. Techno­logisch erhält das Fahrzeug den letzten Feinschliff bis zur Serienreife. Kommunikativ muss es den Weiß-Blauen gelingen, unter den Autofahrern Überzeugungsarbeit zu leisten. Nämlich: Dass E-Mobilität einfach und praktikabel ist. Eine Erkenntnis, die vor allem technikaffine, nachhaltigkeitsbewusste, innovations­freudige Großstädter sowie Flotten- und Carsharingkunden begeistern soll. Oder besser: Sie elektrisieren ...

Professor Hans-Jörg Bullinger war zehn Jahre Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft und veröffentlichte 2012 das Buch „Morgenstadt. Wie wir morgen leben: Lösungen für das urbane Leben der Zukunft“.

BayernLB-Partner Fraunhofer-Gesellschaft
und die Stadt von morgen

„Eine einmalige Chance“

Wie kann die „Morgenstadt“ als Vision einer nachhaltigen, lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt der Zukunft aussehen? Die Fraunhofer-Gesellschaft, größte Organisation für angewandte Forschung in Europa, entwirft ein ganzheitliches und wissen­schaftlich bestätigtes Zukunftsszenario. Kaum jemand kennt den Forschungsstand besser als Professor Hans-Jörg Bullinger, der von Oktober 2002 bis September 2012 als Präsident der Gesellschaft amtierte. Im Interview benennt der Ingenieur die Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss.

Herr Professor Bullinger, wie sieht die Stadt von morgen aus?

H.-J. B._Die „Morgenstadt“ ist CO2-frei sowie nachhaltig in Energieerzeugung und Energieverbrauch. Sie verfügt nicht nur bei der Energie, sondern auch bei Wasser und Abwasser sowie Recycling über ganz neue Infrastrukturen. Die Stadt von morgen wird innovative Transportsysteme haben und einen anderen Zuschnitt von Leben, Arbeiten und Freizeit.

Ist das eine durchweg positive Vision?

H.-J. B._Die Städte werden sich verändern, ob wir handeln oder nicht handeln. Nur: Angesichts unseres Wissens um das, was möglich ist, haben wir die einmalige Chance, die Stadtstruktur anzupassen. Wenn wir das richtig umsetzen, würde ich mich freuen. Machen wir faule Kompromisse, dann nicht.

Ist das Konzept „Morgenstadt“ auf Europa fokussiert oder von globaler Natur?

H.-J. B._Zwar verfügen wir in Europa anders als manche andere Regionen dieser Erde über die notwendige Bildung und den Wohlstand. Trotzdem dürfen wir Europa und Deutschland nicht als Mikrokosmos betrachten. Schließlich exportieren wir unsere Produkte und Services weltweit in Gegenden mit Megacities.

Was kann, was muss die hiesige Wirtschaft jetzt tun?

H.-J. B._Sie muss eine klare Strategie haben und sich bei einem neuen Produkt fragen: Leistet dieses einen Beitrag zur Energie­effizienz? Zu mobilerem Leben? Zur Gesundheit? Zur Sicherheit? Zur modernen Kommunikation und Information? Das sind die Differenzierungsmerkmale der Zukunft. Hier ergeben sich neue Geschäftsmodelle und damit neue Wachstumsmöglichkeiten!

Welche Rolle spielen dabei Finanzinstitute wie die BayernLB?

H.-J. B._Eine große. Banken wie die BayernLB verfügen über eine enorme Hebelwirkung, wenn es darum geht, ganze Entwicklungen oder einzelne Projekte anzuschieben. Sie gestalten die „Morgen­stadt“ also entscheidend mit.

Welche Bedeutung kommt den alternativen Energien zu?

Die Stadt der Zukunft? Masdar City liegt im Emirat Abu Dhabi, ist CO<sub>2</sub>- und autofrei, bezieht den Strom aus erneuerbaren Energien und recycelt seinen Abfall komplett. Voraussichtliche Fertigstellung: 2025.

H.-J. B._Eine entscheidende Bedeutung. Eine Studie der Fraun­hofer-Gesellschaft belegt, dass es möglich ist, bis 2050 Deutsch­land mit alternativen Energien zu versorgen. Nur: Das gibt’s nicht zum Nulltarif und kostet jährlich einen zweistelligen Milli­ardenbetrag. Das können wir uns leisten, wenngleich wir dafür auf anderes verzichten müssten.

Das heißt, nun ist die Politik gefragt.

H.-J. B._Ja. Mit Blick auf die Politik halte ich es mit einer alten Weisheit: Wer A sagt, muss auch B sagen. Nun müssen – zentral koordiniert und nur diesem Ziel verpflichtet – Taten folgen, etwa beim Netzausbau. Gelingt das, ist das überaus positiv. Die vor zwei Jahren ausgerufene Energiewende ist ein Innovationstreiber. Sie beschleunigt ohnehin fällige Prozesse, etwa bei der Energieeffi­zienz, bei Technologien oder Werkstoffen.

Worin bestehen die Gefahren auf dem Weg zur „Morgenstadt“?

H.-J. B._Ich sehe die große Gefahr darin, dass es uns nicht gelingt, die Menschen mitzunehmen. Das zeigen Projekte wie Stuttgart 21. Ohne einen Dialog geht nichts voran. Wir dürfen nicht versuchen, mit rein technokratischem Ansatz etwas durchzudrücken. Nein, wir müssen die gesellschaftlich-soziale Entwicklung mit den technischen Möglichkeiten verbinden.

Welche Meilensteine sehen Sie für das nächste Jahrzehnt?

H.-J. B._Der Umbau einer Stadt dauert rund 50 Jahre. Die ersten Erfolge werden sich schnell einstellen – wenn wir mit konsensfähigen Konzepten arbeiten. Ein wichtiger Meilensteine ist die Bereitschaft zum gesamtheitlichen Denken. Wir dürfen die „Morgenstadt“ also nicht nur eindimensional betrachten. Ob Wissenschaft und Forschung, Industrie und Wirtschaft oder Politik und Gesellschaft, alle Akteure müs­sen Hand in Hand arbeiten. Denn was nutzt es etwa, wenn eine Technologie wie die Elektromobilität nicht durch rechtliche, technische und infrastrukturelle Maßnahmen außerhalb des Fahrzeugs unterstützt wird?

Vielen Dank für dieses Gespräch.

BayernLB und „Morgenstadt:
City Insights“

Gemeinsam mit ihrem Partner Fraunhofer-Gesellschaft lädt die BayernLB ihre Kunden ein, vom Wissen eines zukunftsweisen­den Netzwerks rund um die „Stadt von morgen“ zu profitieren. Der Name des Netzwerks lautet „Morgenstadt: City Insights“. In dieser Gemeinschaft kommen Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen und bringen ihre Interessen bei der nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Städte ein. Ziel ist es, die Leitmärkte für die Zukunft zu schaffen. Dabei erarbeitet das offene Netzwerk – flankiert von der herausragenden Expertise der Fraunhofer-Gesellschaft auf den Gebieten Wissenschaft und Forschung – branchenübergreifende Systeminnovationen, Orga­nisationslösungen und Technologien für die Städte der Zukunft.

Die BayernLB bringt ihre Kunden mit den Initiatoren des Netzwerks zusammen und sorgt so für Austausch und Synergien. Besonders attraktiv für Kunden sind branchenbezogene Workshops rund um die „Stadt von morgen“ in der Bank. Hier setzt die BayernLB die in 2012 erfolgreich begonnene Veranstaltungsreihe in diesem Jahr fort.

www.morgenstadt.de

 

Austausch mit Mehrwert: 900 Gäste kamen zum Unternehmertag 2012 des LMU EC in die
Große Aula der LMU München.

BayernLB-Partner LMU Entrepreneurship Center:
Die Unternehmer der Zukunft

Mit Wissenschaften
Wissen schaffen

Das unternehmerische Denken und Handeln in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv fördern. Diese Vision verfolgt das Entrepreneurship Center der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU EC) und wendet sich mit zahlreichen Angeboten an mittelständische und große Unternehmen, an Studierende, gründungsorientierte Privatpersonen und Start-Ups. Die BayernLB ist dem LMU EC als strategischer Premiumpartner eng verbunden. Davon profitieren auch die Kunden der Bank.

Wissen aufbauen, gründen, vernetzen, strategisch denken – das Entrepreneurship Center der LMU München hat „Vier gewinnt“ gewissermaßen zum Prinzip gemacht. Engagiert sich die Orga­nisation doch auf vier Gebieten: der praxisorientierten Lehre (LMU EC Teaching), der Unterstützung von Gründerteams (LMU EC Lab), dem Networking und Erfahrungsaustausch (LMU EC Community) sowie der Forschung (LMU EC Research).

Insbesondere die Forschungsexpertise und die Vernetzungs­möglichkeiten einer Universität mit Weltruf sind für Unternehmen hochinteressant und lohnend. Auch für die BayernLB. Die Bank steht dem LMU EC seit 2011 als strategischer Premiumpartner zur Seite. „Die LMU München als anerkannte Exzellenz-Universität und weltweit führende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung ist die denkbar beste Adresse, um auf Basis von Forschungsergebnissen branchenübergreifende Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen. So bauen wir als Bank wertvolles Wissen um Branchen- und Megatrends auf, das wir an unsere Kunden weitergeben können“, sagt Sabine Ratschiller, Marketingleiterin der BayernLB.

Win-win durch Networking
und Erfahrungsaustausch

Neben Herbert Hainer (adidas Group)
war der Weltklasse-Bergsteiger Reinhold
Messner (rechts, hier im Gespräch mit
Herbert A. Henzler, langjähriger Chairman
von McKinsey) Gast beim Unternehmertag
2012 des LMU EC.

Auch die LMU EC Community bringt den BayernLB-Kunden einen großen Nutzen. Sabine Ratschiller: „Wir laden unsere Mittelstands- und Corporateskunden regelmäßig zu Veranstaltungen der LMU München ein. Dort stehen der Networking-Gedanke sowie der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, denn so schaffen wir die Basis für den unmittel­baren Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen.“

Um praktische Erfahrungen geht es unter anderem auch im LMU EC Lab. Dort zeigt sich die ganze Schlagkraft des LMU EC, macht das Gründerzentrum doch aus Ideen „handfeste“ Arbeitsplätze. Studierende und Absolventen müssen sich für das „Lab“ mit ihrer Geschäftsidee (und auch Persönlichkeit) bewerben. Wer für das sechs- bis neunmonatige Programm angenommen wird, den erwartet ein Turbo-Anschub. „Wir begleiten die potenziellen Start-Ups auf allen Ebenen. Bei Finanzierung, Businessplänen, Markt­tests oder Marketingtipps. Mit Coaching und Mentoring. Durch interne und externe Netzwerk-Veranstaltungen sowie Weiterbildungen. Und durch das Bereitstellen von Büros und Infrastruktur“, fasst Andy Goldstein, Geschäftsführer des LMU EC, das üppige „Lab-Paket“ zusammen.

„Land der Umsetzer“

LMU EC logo

Das beeindruckende Ergebnis aus fünf Jahren LMU EC: Alle 81 Lab-Teilnehmer haben ein Unternehmen gegründet, 80 Prozent von ihnen etablierten sich am Markt. Kein Wunder, dass die Entrepre­neure begeistert sind: „Wertvoller Nährboden“ (Matthias Hoene, Gründer ZebraMobil), „hervorragendes Netzwerk“ (Jan Henning Jestädt und Christoph Marx, Gründer Simplora), „das Beste, was jungen Gründern passieren kann“ (Magdalena Enzinger und Yacine Coco, Gründerinnen von Jura TalentRocket) oder „Gold wert“ (Julia Klinger, Mitgründerin von Tanzvielfalt). „Diese Resonanz und auch die Zahl der erfolgreichen Gründungen bestätigen unsere Philosophie“, so Andy Goldstein. „Wir sehen Deutschland nicht nur als das Land der Ideen, sondern weitergehend als Land der Um­setzer.“

Apropos Umsetzer: Kunden der BayernLB können Projekte aus dem Bereich Business Development durch Teams ausgewählter Studierender konzipieren lassen und so unternehmerische Talente kennen lernen. Das Recruiting der Unternehmer von morgen – und ein Grund mehr, die Angebote von BayernLB und ihrem Wissen­schafts- und Innovationspartner LMU EC auszuprobieren ...

Mehr Informationen: www.entrepreneurship-center.uni-muenchen.de

lachendes Kind

BayernLB-Partner Sternstunden e. V.:
Anderen eine Zukunft geben

Sternstunden
der Nächstenliebe

Sternstunden e. V. wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Einen Grund, diesen Geburtstag zu feiern, haben viele Menschen. Natürlich all jene kranken, behinderten oder in Not geratenen Kinder samt ihren Eltern, denen Sternstunden e. V. schnell und unbürokratisch geholfen hat. Die Spender, die sich absolut sicher sein können, mit ihrer Spende Gutes getan zu haben. Die unermüdlichen Mit­arbeiterinnen und Mit­arbeiter des Vereins. Und Partner wie die BayernLB, die Sternstunden e. V. seit Beginn unterstützen.

Sternstunden Logo

Wir würden Ihnen gern Yasmin, Antonia und Sandy vorstellen. Yasmin ist zwölf Jahre alt und magersüchtig. Sie fühlt sich viel zu dick, auch wenn der Kopf weiß, dass das Gegenteil der Fall ist. Antonia aus Angola wurde mit fünf Jahren alleine nach Deutschland geflogen, weil sie sonst gestorben wäre. In einem deutschen Krankenhaus behandelten Ärzte das Mädchen. Sandy ist Anfang 30. Sie hat zwei Söhne, die beide am ADS erkrankt sind. Die Kinder fordern Sandy enorm, das Geld reicht hinten und vorne nicht.

„Die Welt lebenswerter und menschlicher machen“

Schwerverletzte und kranke Kinder aus
Kriegs- und Krisengebieten werden vor Ort
nur selten angemessen medizinisch versorgt.
Antonia aus Angola war so ein Kind.
Die Sternstunden-Spende rettete ihr Leben.

Ohne die Hilfe vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) könnte Sandy ihren Kindern kaum eine Zukunft bieten. Denn Armut macht krank, an Körper und Seele. Dafür, dass Sandys Kinder eine Zukunft haben, sorgt auch Sternstunden e. V. Der Verein unter­stützte 2012 den SkF-Notfallfonds „Soziale Gerechtigkeit“ mit rund 150.000 Euro. Antonia, die kleine Angolanerin, lebte ein Jahr lang im „Friedensdorf International“ bei Dinslaken/NRW. Heute ist sie wieder gesund und zurück in ihrer Heimat. Sternstunden e. V. finanzierte 2012 alle Hilfsflüge der „Aktion Friedensdorf e. V.“ für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten mit 500.000 Euro. Und Yasmin, das Mädchen aus Würzburg, wird in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der städtischen Uniklinik behandelt. Sie hat neuen Lebensmut geschöpft. Sternstunden unterstützt das neue Therapiehaus der Uniklinik Würzburg für psychisch kranke Kinder mit knapp 1 Mio. Euro.

Dr. Edgar Zoller, Stellvertretender<br>Vorsitzender des Vorstandes

Menschen wie Yasmin, Antonia und Sandy geben der Arbeit von Sternstunden e. V. ein Gesicht. Sie zeigen, dass die seit 1993 gespendeten rund 150 Mio. Euro, investiert in über 2.200 unter­stützte Projekte, die denkbar beste Verwendung gefunden haben. Sie zeigen aber auch, dass es diesen Bedarf gibt und immer geben wird.

Deshalb ist die BayernLB seit jeher Sternstunden-Partner. Das Bekenntnis von Dr. Edgar Zoller, Stellvertretender Vorsitzender
des Vorstandes der BayernLB, ist eindeutig: „Sternstunden setzt Zeichen der Solidarität und Verantwortung. Jedes Projekt trägt dazu bei, die Welt ein wenig lebenswerter und menschlicher zu machen. Ich bin stolz und glücklich, dass wir als Sternstunden-Sponsor unseren Teil dazu beitragen.“ Nicht nur Yasmin, Antonia und Sandy wird das freuen ...