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Erfolgreiches Tandem

In dem traditionell engen Verhältnis zwischen den bayerischen Sparkassen und der BayernLB markiert das Jahr 2012 einen Meilenstein. Als Eigentümer haben die bayerischen Sparkassen wieder einen größeren Anteil an der Landesbank. Auch als Kunden und Geschäftspartner der BayernLB kommt ihnen eine große, nochmals gestiegene Bedeutung zu. Welchen Mehrwert die kompakte Verzahnung der Partner im S-Finanzverbund stiften kann, zeigt eine Ende 2011 gestartete Initiative, mit der beide Partner gemeinsam die Potenziale des Kommunalkundengeschäfts noch besser ausschöpfen.

Mit einer neuen Vertriebsstrategie im bayerischen Kommunalgeschäft und der stärkeren Fokussierung auf den „Konzern Kommune“ hat die BayernLB vor rund anderthalb Jahren Zielkunden definiert, die gemeinsam mit den Sparkassen umfänglich betreut werden sollen. Dazu gehören insbesondere die 71 Landkreise, 25 kreisfreie Städte sowie 28 große Kreisstädte in Bayern. Hinzu kommen Anstalten des öffentlichen Rechts, mehrheitlich kommunale Unternehmen in privater Rechtsform oder auch Eigenbetriebe und öffentlich-rechtliche Zweckverbände.

Dahinter stehen eine verstärkte Wertschätzung der Kommunen durch die BayernLB und eine neue, zentrale Steuerung des Kommunalgeschäfts in seiner ganzen Bandbreite. „Wir betrachten Kommunen mit ihren Gesellschaften wie Konzerne – und somit als Kunden, deren Bedarf weit über den reinen Kommunalkredit hinaus geht. Unsere vielfältigen Lösungen sind exakt auf die Bedürfnisse der Kommunalkunden zugeschnitten“, erläutert Tanja Mönkhoff, Leiterin der 2011 gegründeten „Vertriebsdirektion Kommunalkunden Bayern“ im Bereich Sparkassen & Verbund der BayernLB.

„Exklusivpartner“ dieses Vertriebskonzepts sind die bayerischen Sparkassen. „Gemeinsam entwickeln wir die notwendige Schlagkraft, um die Potenziale im Kommunalgeschäft auszuschöpfen. Die Sparkassen bringen ihre Kundennähe, ihre Vertriebskraft und das engmaschige Filialnetz ihrer Institute mit ein. Die BayernLB ergänzt zielgenau die Produkt- und Dienstleistungspalette der Sparkassen, insbesondere bei großen Volumina und Spezialprodukten, wodurch sich die Sparkasse entsprechend stark positionieren kann. Diese Kombination aus breitem Leistungsspektrum und Kundennähe stellt ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb dar“, sagt Tanja Mönkhoff. Die BayernLB hat mit der Gründung der „Vertriebsdirektion Kommunalkunden Bayern“ im Jahr 2012 genau den Bedarf getroffen und ein gutes Gespür bewiesen.

Offene Türen eingerannt

Jürgen Wittmann, verantwortlicher<br> Vorstand für das Firmenkundengeschäft<br> bei der Sparkasse Ingolstadt

Dies bestätigt zum Beispiel die Sparkasse Ingolstadt. Jürgen Wittmann, verantwortlicher Vorstand für das Firmenkundengeschäft bei der Sparkasse Ingolstadt, begrüßt und unterstützt das Konzept einer gemeinsamen Ansprache der Kommune durch Sparkasse und BayernLB. Beide Partner stellten der Stadt Ingolstadt das neue gemeinsame Betreuungskonzept vor und legten dar, dass die S­-Finanzgruppe selbst komplexe Transaktionen kompetent managen kann.

Die Sparkasse Ingolstadt und die BayernLB haben damit offene Türen eingerannt: Bei der Ingolstädter Wirtschaftsförderungs­gesellschaft IFG Ingolstadt AöR (IFG) als hundertprozentige städtische Tochter konnten die beiden Partner BayernLB und Sparkasse Ingolstadt im Rahmen der Gebotsabgabe zur Finanzierung des Neubaus einer Montage- und Logistikhalle ihre Kompetenz und Leistungsfähigkeit im Wettbewerb unter Beweis stellen.

„Die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Ingolstadt gestaltete sich sehr vertrauensvoll und intensiv. Das ist auch wichtig bei einer anspruchsvollen Finanzierung von großer Dimension. Zumal in der Angebotsphase und auch danach Laufzeit, Struktur und Volumen der Finanzierung stark variierten“, erklärt Nikolai von Mengden, verantwortlicher Kundenbetreuer des Bereichs Corporates der BayernLB. Aufgrund ihrer Expertise bei der Koordination und Führung von Konsortialkrediten übernahm die BayernLB im Verbund von Sparkasse Ingolstadt, Deutsche Leasing, LfA Förderbank Bayern, Sparkasse Nürnberg und Sparkasse Hochfranken die Konsortialführung.

„Der Kunde hat uns als ein
starkes bayerisches Team wahrgenommen“

„Die BayernLB strukturierte, dokumentierte und syndizierte die von der Sparkasse Ingolstadt initiierte Konsortialfinanzierung mit einem Volumen im dreistelligen Millionenbereich. Homogenität und Flexibilität unserer Gruppe, die bedarfsorientierte Darstellung des Gesamtvolumens, die Nähe zum Auftraggeber sowie auch unser gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben sicher zum Erfolg beigetragen. Besonders wichtig: Der Kunde hat uns als ein starkes bayerisches Team wahrgenommen“, so Nikolai von Mengden.

Jürgen Wittmann ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit der „Vertriebsdirektion Kommunalkunden Bayern“ der BayernLB zukunftsweisend und erfolgversprechend ist. Jürgen Wittmann: „Wir haben bewiesen, dass wir im Schulterschluss mit der BayernLB den Kommunen Lösungen bieten können, die meist eher den großen Geschäftsbanken zugeschrieben werden. Ich denke, dass es gerade diese Botschaft in Richtung Kommunen und auch innerhalb der bayerischen Sparkassen ist, die von der aktuellen Finanzierung ausgeht: Mit der BayernLB und den Sparkassen tun sich starke Partner zusammen, deren Expertisen sich ideal ergänzen, die professionell und flexibel agieren und die auf ein breites Netzwerk zurückgreifen können.“

Wichtiger Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen

Norbert Forster,<br>
Vorstand der IFG Ingolstadt AöR

Diese Wahrnehmung deckt sich mit der Einschätzung des Kunden, der Stadt Ingolstadt. Das Ziel ihrer kommunalen Fördergesellschaft IFG ist es, die Standortqualität und die Attraktivität Ingolstadts kontinuierlich auszubauen und das wirtschaftliche Klima zu fördern. Norbert Forster, Vorstand der IFG: „Wir arbeiten bei der Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen für den Wirtschaftsstandort Ingolstadt eng mit der Sparkasse Ingolstadt zusammen. Deren intensive Kooperation mit der BayernLB ist als klares Plus zu sehen. Wir wurden zu jeder Zeit sachlich versiert beraten und haben aktuell die BayernLB als sehr hilfsbereiten, lösungsorientierten Partner erlebt.“

Die erfolgreiche Finanzierung verleiht nicht nur den beteiligten Parteien Rückenwind, sondern auch den Menschen vor Ort. Schließlich ist ein großer Automobilhersteller Nutzer der neuen Montage- und Logistikhalle. Bernd Mayer, Bereichsleiter Sparkassen & Verbund der BayernLB: „Diese Finanzierung stellt einen wichtigen Beitrag zur Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung dar. Finanzseitig leisten die BayernLB und ihre Partner einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Automobilproduktion und auch zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.“

„Qualität und Serviceorientierung an erster Stelle“

Welche Entwicklung erwarten Sie in der Zusammenarbeit
mit den Sparkassen?

B. M._Ganz klar eine weitere Intensivierung der sehr guten Zusammenarbeit. Wir wollen mit unserem Angebot dazu beitragen, dass die Sparkassen ihre Marktposition weiter stärken können. Dabei stehen Qualität und Serviceorientierung an oberster Stelle. Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Kriterien an Bedeutung zunehmen.

Mit welchen innovativen Produkten und Produktschwerpunkten gehen Sie künftig an den Markt?

R. R._Ein gutes Beispiel für echte Produktinnovation ist unsere
S-Unternehmensplattform. Damit bieten wir den Sparkassen einen intelligenten, IT-gestützten Markt für Unternehmensnachfolge, um Angebot und Nachfrage der Kunden auf effiziente Weise zusammenzubringen. Dass wir damit den Bedarf getroffen haben, zeigt das große Interesse der Sparkassen – übrigens auch bundesweit. Daneben arbeiten wir aktuell intensiv an dem Angebot einer gedeckten Sparkassen-Refinanzierung. Durch das Pooling hypothekarischer Sicherheiten und eine schlanke Prozessgestaltung können die Sparkassen ihren Bedarf an neuen Refinanzierungsmöglichkeiten abdecken.

Wie ist Ihr Bereich im Geschäft mit der Öffentlichen Hand positioniert?

B. M._Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut sehen wir eine wichtige Aufgabe in der Versorgung von Kommunen und kommunalen Unternehmen mit individuellen Finanzierungs- und Anlagelösungen.
Hier arbeiten wir sehr intensiv mit den bayerischen Sparkassen als Hausbanken der Kommunen zusammen – und wollen dies auch noch weiter ausbauen. Wir sind auch über die Grenzen Bayerns hinaus ein anerkannter Partner der Öffentlichen Hand. Bund, Ländern und einer Vielzahl von öffentlich-rechtlichen Einrichtungen stehen wir als leistungsstarker Partner zur Seite.

Was sind für Ihren Bereich die großen Herausforderungen der Zukunft und wie begegnen Sie diesen?

R. R._Zwei Themen in der Zusammenarbeit mit den Sparkassen möchte ich hier exemplarisch nennen. Zum einen die regulatorischen Anforderungen, die künftig auch bei den Sparkassen noch sehr viel stärker im Fokus stehen werden. Wir richten unser Angebot konsequent darauf aus. Zum anderen die anhaltende Niedrigzinsphase, die eine Herausforderung für alle Kreditinstitute ist. Wir werden den Sparkassen auch hier zur Seite stehen und arbeiten an entsprechenden Lösungen.

Roland Reichert (l.)<br>
	und Bernd Mayer,<br>
	Bereichsleiter<br>
	Sparkassen & Verbund
Mehr geht kaum … Die Expertise der BayernLB
hat sich längst herumgesprochen. Die Bank
ist einer der führenden Edelmetallhändler
im deutschsprachigen Raum. Sie hat über
400 Edelmetall-Produkte verfügbar und
handelte 2012 physisch mit 34 Tonnen Gold.

SE(h)R gute Aussichten

In den Bereichen Sorten, Edelmetalle und Reiseschecks (SER) ist die BayernLB auf Expansion ausgerichtet. Die überaus positive Entwicklung der vergangenen Jahre im kundengetriebenen Sorten- und Edelmetallhandel ist die Grundlage weiteren Wachstums. Die Geschäftserfolge der BayernLB in diesem Geschäftssegment sind nun sogar sicht- und begehbar ...

Erfolg hat seinen Preis. Im Falle des neuen Handels- und Logistik­zentrums des Bereichs Sorten, Edelmetalle und Reiseschecks der BayernLB ist die Bank gern bereit, diesen Preis zu zahlen – ist die Notwendigkeit des Umzugs in das Gewerbegebiet Südwestpark Nürnberg doch auch ein Resultat der sehr guten Geschäftszahlen. Der bisherige Sitz in der City ist schlicht zu klein geworden.

Die Auswahl des neuen Standorts begann mit einem Zufall. Michael Eubel, einer von zwei Abteilungsleitern, die mit ihren Abteilungen in das neue Gebäude umziehen werden, hatte den einstigen Unternehmenssitz eines Nachtspeicherofen-Produzenten auf einem Immobilienportal im Internet entdeckt. „Ich war begeistert, bot dieses Objekt doch genau den Platz und die Voraussetzungen, den wir angesichts unserer Wachstumsambitionen brauchen.“ Gleichwohl war er skeptisch, gleich bei der erstbesten Gelegenheit zuzuschlagen. Nur: „Hier stellte sich das erstbeste gleichzeitig auch als das beste Angebot heraus. Dies ergab ein professionelles Screening des Nürnberger Gewerbeimmobilienmarkts, welches wir in Auftrag gegeben hatten.“ Also erwarb die BayernLB die Liegenschaft im Rahmen einer Versteigerung günstig – und schaffte damit die Basis, mit einem modernen Cash Center und innovativer Technik für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein.

Sicherheit gibt’s nicht „von der Stange“

Im Spätsommer diesen Jahres wird es soweit sein, dann ziehen die mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins neue Domizil. Die (Um-)Bauarbeiten laufen momentan auf Hochtouren. Die Sicherheitsvorkehrungen für einen der größten Edelmetall- und Sortenhändler Deutschlands, der die BayernLB ist, müssen extrem hoch sein. Bau- und Techniklösungen für den dreistöckigen Komplex mit 3.500 Quadratmetern Grundfläche gibt es nicht „von der Stange“.

„Die Anforderungen an Sicherheit und Technik sind gewaltig“, bestätigt Michael Eubel. „Wir brauchen Sicherheitsschleusen, unter anderem um die Warenannahme und -auslieferung logistisch bewältigen zu können. Die Wertschutzräume werden mit speziellen Materialien mehrschichtig armiert, um den momentan höchsten Sicherheitsstandard zu erreichen. Die Aufzüge müssen Lasten von mehreren Tonnen transportieren können. Und das ist längst nicht alles.“

Zum Sicherheitsaspekt kommt die logistische Herausforderung. Schließlich verarbeitet die BayernLB im Bereich Edelmetalle und Sorten mehrere hunderttausend Aufträge pro Jahr. Im wahrsten Sinne des Wortes Fließbandarbeit. „Das neue Gebäude ist die Basis für die Optimierung der Prozesse und die Nutzung von Skaleneffekten durch größere Volumina“, fasst Michael Eubel zusammen. Die Kernbereiche sind ein technisch neu ausgestattetes Cash Center (verantwortlich u. a. für Verpackung und Echtheitsprüfung), ein hochtechnologisierter Bereich für Abwicklung und Versand der Sortenaufträge und Edelmetallver- oder -ankäufe, der Handel und das Backoffice, das Limite und Risiken überwacht und die Wertelogistik steuert.

Neue Geschäftsfelder im Visier

Um die Position als einer der führenden Edelmetallhändler in Deutschland und bedeutender Lieferant der Sparkassen zu behaupten, bauen die SER-Experten der BayernLB nicht nur ihre Kernkompetenzen aus, sondern wollen sich auch auf anderen, jüngeren Geschäftsfeldern profilieren. Michael Eubel: „Besonders viel versprechend sind drei Gebiete: Erstens die Lagerung von Edelmetallen im Kundenauftrag – Lagerkapazitäten und Sicherheitsstandards wie die BayernLB bieten die wenigsten. Dabei ist angesichts des Edelmetall-Booms der Bedarf an sicheren Lagerkapazitäten groß. Zweitens der Ankauf von Altgold. Im neuen Firmensitz stehen u. a. zwei Schmelzöfen, die die technische Voraussetzung für das wirtschaftliche Wachstum auf diesem Gebiet darstellen. Drittens gibt es Bedarf und Nischen bei der Euro-Bargeldversorgung sowie Sorten-Entsorgung im Einzelhandel.“

Ob die Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes golden wird? „Ich denke, der positive Trend setzt sich fort. Edelmetalle haben sich als Anlageklasse etabliert, die als Beimischung das Vermögen absichert. Zudem generieren wir auf den erwähnten neuen Geschäftsfeldern zusätzliche Ertragsmöglichkeiten und bleiben innovativ und kreativ.“

LogPark Hamburg.

Wo die Musik spielt

Maximale Kundennähe bildet das Fundament des Geschäftsmodells der BayernLB mit ihrem Fokus auf Bayern und Deutschland. Zur fachlichen und emotionalen Nähe kommt demnach der geographische Aspekt. Mit ihren Niederlassungen in Nürnberg und Düsseldorf rückte die BayernLB ganz nah an Kunden in Franken und Nordrhein-Westfalen heran. Auch an jene aus dem Kernbereich Immobilien. Hier zeigt die Zusammenarbeit der BayernLB-Niederlassung NRW mit der Düsseldorfer Habacker Holding, spezialisiert auf die Entwicklung und das Management von Logistik- und Industrieimmobilien, wie wichtig in einer Geschäftsbeziehung kurze Wege sind.

Nah, näher, am nächsten. So steigert die BayernLB ihre Definition von Kundenorientierung. Dass dieses Konzept greift, zeigt die Gründung der Niederlassung in Düsseldorf vor gut zwei Jahren. Von dort aus bedient ein Team von rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (darunter zwei Spezialisten für die Immobilien­finanzierung) das Ballungszentrum Rhein/Ruhr, Deutschlands bevölkerungsreichste Metropolregion. „Wir waren dort schon immer aktiv. Nun sind wir noch näher an unsere Kunden herangerückt, räumlich wie vertriebstechnisch. Dort spielt ganz einfach die Musik“, sagt Stephan Hautkappe, Leiter der Niederlassung Düsseldorf.

Stephanie Habacker-Arndt,
Geschäftsführende Gesellschafterin,
Habacker Holding

Wo im Segment der Immobilien für Industrie, Logistik und Gewerbe die Musik spielt, weiß der BayernLB-Kunde Habacker Holding sehr genau. Das junge Düsseldorfer Familienunternehmen, 2006 vom Ehepaar Stephanie Habacker-Arndt und Michael Habacker gegründet, hat sich erfolgreich auf die Planung, Entwicklung, den Bau und das Management von Logistik- und Industrieimmobilien spezialisiert. „Wir entwickeln deutschlandweit mieterspezifische Projekte für unsere Kunden. Wir suchen Grundstücke, verhandeln Mietverträge und Baubeschreibungen und gehen schließlich in die Finanzierung und Erstellung. In dem Bereich Assetmanagement verwalten wir zusätzlich ein Immobilienvolumen von 600 Millionen Euro“, erläutert Stephanie Habacker-Arndt, Geschäftsführende Gesellschafterin. Nach der Fertigstellung veräußert die Habacker Holding die Immobilienprojekte in der Regel an Investoren, zum Beispiel Fonds.

Qualität als die Summe
unverhandelbarer Projektkomponenten

„Dadurch, dass wir die Projekte nach Fertigstellung am Markt anbieten, müssen wir in der Entwicklung sehr hohe Maßstäbe, die gleichzusetzen sind mit Qualität, anlegen“, sagt der Geschäfts­führende Gesellschafter Michael Habacker. „Qualität in unserem Sinne definiert sich unter anderem über eine – kompromisslos – erstklassige Lage sowie über ein mieterspezifisches, nachhaltiges Bauen, das gleichwohl eine Drittverwendung erlaubt. Ähnlich hohe Anforderungen stellen wir an die Bonität der Mieter oder Faktoren wie eine möglichst lange Vertragslaufzeit“, so Michael Habacker.

Die Prosperität der Logistikbranche, der unverändert eine Schlüsselrolle in der globalisierten Wirtschaft zukommt, zeigt sich auch an Habacker-Projekten wie der Logistikanlage Worms, dem Logistikcenter Schwerte, dem Logistik-Zentrum Nieder-Olm oder dem Logistikpark („LogPark“) Hamburg, dem deutschen Logistikstandort Nummer eins. Dort entwickelt die Habacker Holding direkt an der Autobahn 1 und in unmittelbarer Freihafennähe eine 80 Hektar große Logistik- und Gewerbefläche. Damit zählt der LogPark Hamburg zu den größten zusammenhängenden Logistikgewerbeflächen Deutschlands.

Kurze Wege, schnelle Entscheidungen als großer Trumpf

Michael Habacker, Geschäftsführender<br>
Gesellschafter, Habacker Holding

Die Erfolgsgeschichte des LogParks Hamburg ist auch die Erfolgsgeschichte der – erstmaligen – Zusammenarbeit der Habacker Holding mit der BayernLB als Finanzierungspartner. Ein Erfolgsgeheimnis lautet: Nähe. Eine Nähe, die sich zunächst einmal geographisch äußert: Der Habacker-Geschäftssitz und die BayernLB-Niederlassung Düsseldorf liegen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. „Es ist angenehm, das Finanzinstitut gewissermaßen nur eine Straße weiter zu haben“, sagt Stephanie Habacker-Arndt. Hinzu kam eine wesentliche Gemeinsamkeit: „Die BayernLB hat wie unser Unternehmen extrem kurze Entscheidungs­wege. Das macht die Zusammenarbeit einfach und effizient, genau solche Partner brauchen wir. Dazu versteht die BayernLB unser Geschäft und unser Geschäftsmodell. Wir freuen uns auf die nächste Zusammenarbeit.“

Ein Lob, das Thomas Jebsen und Georg Jewgrafow, Leiter des Bereichs Immobilien der BayernLB, natürlich gern hören. Zu ihrem Team gehören die Immobilien-Experten Dirk Hartmannshenn und Marco Römeth, die von Düsseldorf aus die Kunden an Rhein und Ruhr betreuen. Thomas Jebsen: „Eine Resonanz wie die der Habacker Holding bestätigt uns in der Strategie, mit unserem Portfolio und unserer Expertise künftig noch verstärkter auf Regionalisierung und damit Kundennähe zu setzen. Es ist nun einmal so: Wer die Menschen und Märkte kennen will, muss den Menschen und Märkten nah sein. Auch räumlich.“

Georg Jewgrafow ist noch ein weiterer Aspekt wichtig. „Unsere BayernLB-Dependance in NRW bietet den Bestands- und Zielkunden der Bank nicht nur einige wenige Produkte, sondern das gesamte Sortiment, das die Universalbank BayernLB zu bieten hat. Im Bereich Immobilien spielen wir dort zudem alle denkbaren Assetklassen, von Logistik über Wohnen, Office, Handel, Pflege bis hin zu Sozialem.“ Eine Bank für ganz NRW also – und ein Modell mit Zukunft.

Trends: Verknappung neu ausgewiesener Flächen
und Zentralisierung

In Nieder-Olm bei Mainz baute die
Habacker Holding dieses hochmoderne
Logistik-Zentrum. Dort betreibt GEODIS
Logistics ein Fachzentrum für Rückhollogistik
und Wiederaufbereitung gebrauchter
IT-Hardware.

Und das Modell der Zukunft für die Habacker Holding? „Grundsätzlich so weitermachen wie bisher“, sagt Michael Habacker. „Gerade in schwieriger Wirtschaftslage hat sich unsere Fokussierung auf die ,Logistik-Nische‘ bewährt.“ In den nächsten Jahren erwartet das Unternehmerehepaar zwei Branchentrends. Zum einen die Erschließung neuer Flächen aus Gründen der (kostensparenden) Zentralisierung. Und zweitens die Verknappung jener Flächen, die zur Bebauung neu ausgewiesen werden. „Also geht die Tendenz zur Revitalisierung bestehender Flächen. Das ist allerdings mit höheren Kosten verbunden“, sagt Stephanie Habacker-Arndt. Hingegen mehr als ein Trend ist das nachhaltige Bauen. „Erst war es nur ein Marketingtool. Dann haben die Investoren die Bedeutung erkannt. Nun wissen auch die Mieter um das Kostenersparnispotenzial bei der Zweitmiete.“

„Wir können mehr als Finanzieren“

Herr Jebsen, wofür steht der Bereich Immobilien der BayernLB?

T. J._Für jene Werte, die uns allen auch privat wichtig sind: etwa Zuverlässigkeit, Offenheit, Verbindlichkeit. Und Beständigkeit: Wir setzen auf langjährige Kundenbeziehungen und langfristige Kundenbetreuung. Und damit spielen wir die ganze Bandbreite von Finanzierungen lokaler Bauträger bis hin zu komplexen Transaktionen mit internationalen Investoren. Als Kernbereich einer renommierten Bank verfügen wir zudem über ein Netzwerk mit Töchtern, die unseren Kunden komplementäre Dienstleistungen anbieten.

Welche Megatrends stellen Sie beim Blick auf die Immobilienbranche fest?

T. J._Die Anforderungen an Wohnimmobilien ändern sich massiv. Stichworte: demographischer Wandel, Re-Urbanisierung. Nachhaltige und zertifizierte Immobilien im Neubau werden endgültig „state of the art“. Unverändert bestehen bleiben das Interesse von ausländischen Investoren an deutschen Immobilien sowie der Preisanstieg bei Core-Immobilien. Außerdem drängen neue Wettbewerber in den Markt, z. B. Versicherungen oder Debt Funds.

Herr Jewgrafow, welche Trends und Entwicklungen sehen Sie beim Blick auf die Geschäftsaktivitäten des Bereichs Immobilien?

G. J._Das Geschäft mit den Sparkassen wird deutlich ausgebaut. Die reduzierte Bilanzsumme der BayernLB sorgt für tendenziell niedrigere Finanzierungsvolumina. Künftig fokussieren wir uns auf Core und Core Plus-Objekte, um so die Qualität des Deckungsstocks zu garantieren und eine stabile Refinanzierungsbasis über Pfandbriefe sicherzustellen. Andererseits gilt aber auch dem mittelständig geprägten Bauträger­geschäft in deutschen Ballungszentren unsere Aufmerksamkeit. Bei alledem wollen wir den Dienstleistungsgedanken weiter schärfen. Wir können mehr als Finanzieren ...

Wie machen Sie Ihren Bereich „zukunftsfit“?

G. J._Analog des Engagements in der Region NRW durch die Repräsentanz Düsseldorf prüfen wir weitere Präsenz-Optionen in Deutschland. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal verschafft uns die Begleitung ausländischer Investoren über die Auslandsstützpunkte der BayernLB nach Deutschland. Und schließlich überprüfen wir laufend unsere Prozesse im Hinblick auf Effizienz.

Thomas Jebsen (rechts)<br>
und Georg Jewgrafow,<br>
Bereichsleiter Immobilien
Der Spezialchemie-Konzern LANXESS produziert Hochleistungs-
Kautschuke, die „grüne Reifen“ ermöglichen. Diese reduzieren
den Spritverbrauch, steigern die Sicherheit und sind länger haltbar.

Läuft rund!

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS ist längst mehr als Entwickler, Hersteller und Vertreiber von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.
Das nordrhein-westfälische DAX-Unternehmen gestaltet Zukunftsmärkte selbst. Etwa, indem es auch bei der Verwendung und Verbesserung der Produkte die Technologieführerschaft übernimmt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich diese Entwicklung beim Thema Grüne Mobilität. Die Hightech-Kunststoffe von LANXESS ermöglichen es der Automobilindustrie, leichtere Fahrzeuge zu bauen. Und mit seinen Hochleistungskautschuken für „Grüne Reifen“ beliefert der global aufgestellte Konzern alle führenden Reifenhersteller. Der BayernLB-Kunde positioniert sich so als Taktgeber und gestaltet den Megatrend Mobilität nachhaltig mit.

Kautschuk ist elastisch, milchfarben, geruchslos. Kurzum: unscheinbar. Dafür sind die inneren Werte umso spektakulärer. Kautschuk ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken und kommt bei der Energiegewinnung, in der Luftfahrt, in der Sportartikel­industrie und selbst in Kaugummis zum Einsatz. Die wesentliche Verwendung findet der Rohstoff aber rund um das Automobil: Kautschuk steckt in Antriebsriemen, Schläuchen, Dichtungen – und vor allem in den Reifen.

Dr. Bernhard Düttmann,<br>
Finanzvorstand von LANXESS

Bei der Produktion von Synthese-Kautschuk für die Reifenindustrie hat LANXESS die Zeichen – und die Chancen – der Zeit erkannt. „Wir haben die Mobilität als einen von vier Megatrends definiert und zu einem Eckpfeiler unserer Wachstumsstrategie gemacht. Als Weltmarktführer bei der Herstellung von Synthese-Kautschuk und Zulieferer aller bedeutenden Produzenten von Reifen lag es nahe, uns in diesem Segment über innovative, nachhaltige Lösungen zu positionieren“, sagt Bernhard Düttmann, Finanzvorstand bei LANXESS.

Auf einen Blick sichtbar: Billig heißt selten preiswert

Das Innovationspotenzial bei Reifen ist gewaltig. Umweltschonende Qualitätsreifen, auch „Grüne Reifen“ genannt, sorgen für einen geringeren Kraftstoffverbrauch, werden immer sicherer und halten länger. Diese Eigenschaften sind seit November 2012 für Konsumenten auch sichtbar. Seitdem greift die Reifen­kennzeichnungspflicht der Europäischen Union. Auf Skalen von A bis G sowie grün bis rot zeigt dieses Label, wie kraftstoff­effizient, bodenhaftend und leise ein Reifen ist. In Ländern wie Südkorea ist das „Tyre Labeling“ ebenfalls Alltag, in anderen Nationen werden vergleichbare Regelungen derzeit diskutiert.

Was das mit LANXESS und dem globalen Megatrend einer (nachhaltigen) Mobilität zu tun hat? Jede Menge. Beispiel Hochleistungsreifen: Würden in Europa alle Fahrzeuge mit rollwiderstandsarmen, sprich spritsparenden Reifen ausgestattet, könnten jährlich rund sechs Milliarden Liter Treibstoff und damit etwa 15 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Nicht zuletzt dank der Pflichtkennzeichnung der Reifeneigenschaften ist für Konsumenten nun auf einen Blick sichtbar, dass mittelfristig die billigste Lösung selten auch die preiswerteste Lösung ist. Für Christoph Kalla, Marketing- und Forschungsleiter im Bereich der Hochleistungskautschuke, ein Meilenstein: „LANXESS definiert und differenziert sich über Qualität. Wir profitieren, wenn der Konsument sich der nachhaltigen und wertschaffenden Bedeutung eines Qualitätsreifens bewusst ist.“

Diese Kautschuk-Flocken werden später zu Ballen gepresst.

Nicht nur Zulieferer, sondern Marktgestalter

Wer LANXESS in den vergangenen Jahren beobachtet hat, dem fällt auf: Die erfolgreiche Forschung ist das eine. Das andere ist die veränderte Wahrnehmung des Zulieferers innerhalb der Reifen- und Automobilindustrie. Christoph Kalla bestätigt das: „Wir haben Kundenorientierung neu definiert. Zum einen entwickeln wir eigene Produkte und unterstützen unsere Kunden bei der Produktentwick­lung. Zum anderen sind wir im Markt mit weltweiten Fachver­anstaltungen rund um Automobile, Mobilität oder Kautschuk präsent. Dort bringen wir die Stakeholder zusammen und gestalten so die Grüne Mobilität maßgeblich mit.“ Also auch ein Rollenwechsel – hin zum gefragten Ansprechpartner der Auto­mobilbranche, anerkannten Know-how-Träger und Technologie-Botschafter.

Mit einer Etikettierung wie
dieser müssen seit dem 1. November 2012 EU-weit alle Neureifen ausgestattet sein. Für die Konsumenten
ist dadurch auf einen Blick sichtbar, wie effizient, bodenhaftend und leise ein Reifen ist.

Ein gefragter Ansprechpartner ist für LANXESS auch die BayernLB. Mit ihr arbeitet LANXESS seit 2004 eng zusammen. So, wie sich Reifenhersteller und Automobilindustrie auf LANXESS verlassen, ist für den Spezialchemie-Konzern die Verlässlichkeit des Bankpartners maßgeblich. „Gute Geschäftsbeziehungen erwachsen aus einer langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Hierbei ist die Verlässlichkeit des Bankpartners entscheidend. Bei LANXESS bewerten wir dies insbesondere an der Einräumung langjähriger Kreditlinien. Um eine sichtbare Rolle in unserem Kernbankenportfolio übernehmen zu können, muss für uns jede Bank einen erkennbaren Mehrwert liefern, sei es im Transaktions- oder im Kapitalmarktgeschäft“, betont Bernhard Düttmann.

„Am Puls des Markts“

Erklärtes Ziel von LANXESS ist, die urbane
Zukunft nachhaltig mitzugestalten. Der
Spezialchemie-Konzern fokussiert sich
dabei auf die Megatrends Mobilität,
Urbanisierung, Wasser und Landwirtschaft.

Auf Bankseite ist Stefan Hattenkofer, Leiter des Bereichs Corporates der BayernLB, dem Konzern LANXESS seit vielen Jahren eng verbunden. „Die Zusammenarbeit mit LANXESS ist geprägt von Vertrauen, Klarheit und persönlicher Wertschätzung. Natürlich haben wir den Weg und die strategische Ausrichtung des Unternehmens sehr aufmerksam und auch mit großer Zufriedenheit verfolgt. Wir freuen uns, dass wir den bisherigen Weg gemeinsam gegangen sind – und hoffentlich noch lange gemeinsam gehen werden“, sagt Stefan Hattenkofer. Ihm und seinem Team stellt Bernhard Düttmann ein hervorragendes Zeugnis aus. „Die Stärken der BayernLB liegen in ihrer ausgesprochenen Kundenorientierung und den kurzen und schnellen Entscheidungswegen. Wir schätzen die hohe Fachexpertise bei Finanzierungsthemen – sei es bei klassischen Bankkrediten, Schuldscheindarlehen, Private Placements oder Euro-Benchmarkanleihen, die Teams der BayernLB sind stets am Puls des Markts.“

Den Kunden und den Markt kennen, das zählt also. Gestern, heute, morgen. Ob beim Vertrieb vom Hochleistungs-Kautschuken oder Bankprodukten ...

„Begleiten Kernkunden auch künftig beim Wachstum“

Für welche Werte und Maximen steht der Bereich Corporates der BayernLB?

S. H._Unser Bereich Corporates steht für Kundenbetreuung auf höchstem Niveau. Wir sind partnerschaftlich und verlässlich, auch in schwierigen Zeiten. Wir kennen die Märkte und damit auch die Bedürfnisse und Erwartungshaltungen unserer Geschäftspartner. Wir denken mit – und voraus.

Wie profiliert sich Ihr Bereich im Wettbewerb?

S. H._Vor allem dadurch, dass wir moderne und insbesondere individuelle Finanzierungslösungen bieten. Individuell, das heißt auch: Wir schicken unsere besten Leute. Berater, die wissen, wovon sie sprechen, die richtigen Fragen stellen, die jeden Kunden in seiner Einzigartigkeit betrachten.

Wie wandeln sich Ihrer Einschätzung
nach die Märkte und Kunden­bedürfnisse,
wie reagiert Ihr Bereich darauf?

S. H._Aufgrund von Regulierungen und dadurch geringerem Eigenkapital wird sich das Kreditangebot der Banken verknappen. Die BayernLB hat jedoch ausreichend risikogewichtete Aktiva in der Planung reserviert, um so ihre Kernkunden bei deren Wachstum begleiten zu können. Für die Zukunft heißt das, dass wir auch künftig in Zusammenarbeit mit unseren langjährig gewachsenen Kundenpartnerschaften neue, innovative Produkte entwickeln, die den Kundenbedürfnissen maßgeschneidert angepasst werden. Firmenkunden stehen also unverändert im Fokus der BayernLB.

Stefan Hattenkofer,<br>
Leiter des Bereichs<br>
Corporates der BayernLB
Günther Reithmeir, Leiter des Bereichs Produkt Solutions der BayernLB

Noch näher
am Kunden

Günther Reithmeir leitet den Bereich Product Solutions der BayernLB und damit eine bedeutende Produkteinheit des Geschäftsfelds Corporates & Mittelstand. Eines der Leistungsversprechen lautet: Beratung auf Augenhöhe. Im Interview erläutert Günther Reithmeir, wie sein Bereich diese Vorgabe mit Leben füllt.

Herr Reithmeir, wie stellen Sie die bestmögliche Produktlösungskompetenz im Sinne Ihrer Kunden sicher?

G. R._Als zentrale Produkteinheit erarbeiten wir – gemeinsam mit dem Vertrieb – innovative und maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden. Um dabei Mehrwerte für den Kunden zu schaffen, ist es unerlässlich, eben diesen Kunden und dessen Bedürfnisse genau zu kennen. Dafür ist unser kompetentes und hochspezialisiertes Personal der Schlüssel. Nehmen Sie nur diesen Geschäftsbericht. Darin stellen wir unsere Kundenbeziehung zum Spezialchemie-Konzern Lanxess dar. In meinem Team arbeitet eine promovierte Biochemikerin. Sie kennt die Chemiebranche aus dem Effeff. So etwas verstehen wir unter Beratung auf Augenhöhe. Die Kunden wissen es zu schätzen.

Ihr Bereich besteht aus sieben Abteilungen. Worin besteht der gemeinsame Nenner?

G. R._Die sieben Abteilungen Zukunftsmärkte und Product Development, Financial Advisory, Fördergeschäft, Global Loan Syndication, Corporate Finance, Product Services und Trade Finance decken von Produkt­innovationen über Beratung und Strukturierung bis hin zum Kredit­service eine große Bandbreite ab. Dabei verstehen wir uns abteilungsüber­greifend als ein starkes Team, das gemeinsam sein Bestes gibt – immer mit Fokus auf den Kunden. Dieser kann und soll uns beim Wort nehmen: Wir sind schnell, flexibel, kompetent, innovativ, handeln kundenorientiert und bieten ausnahmslos individuelle, maßgeschneiderte Lösungen.

Ist der Erfolg Ihres Selbstverständnisses als Problemlöser und Innovator überhaupt messbar?

G. R._Auf jeden Fall. Zum Beispiel durch unsere hohe Abschlussquote und unsere regelmäßige Einbindung in finanzielle und strategische Aspekte durch den Kunden. Hier reden wir gewissermaßen über das Allerheiligste. Es gibt kaum ein größeres Lob und kaum einen größeren Vertrauensbeweis, als darin eingebunden zu werden.

Wie sehen Sie Ihre „Innenwirkung“?

G. R._Durch unseren ganzheitlichen Ansatz unterstützen wir die Kundenbetreuer bei dem Aufbau und der Pflege einer optimalen Kundenbindung und belastbaren Bankbeziehung. Informationen und innovative Gedanken ermöglichen es der Bank erfolgreich zu sein und einen Kompetenznachweis zu erbringen. Sichtbar wird dies an der Cross-Selling-Quote.

Wie entwickelt sich die künftige Rolle Ihres Bereichs?

G. R._Wir rücken noch enger an unsere Kunden heran. Deren und damit unsere Welt verändert sich immer schneller. Wir antizipieren Entwick­lungen und treten noch mehr als proaktiver Problemlöser auf. Das gilt übrigens auch geographisch: Wir kennen die Märkte – auch die von morgen. Und schließlich bereiten wir uns gewissenhaft auf Basel III vor. Das heißt, wir halten trotz der im Raum stehenden Restriktionen attraktive Angebote für unsere Kunden bereit. Zusammen ergibt das ein Paket, mit dem wir sehr gut für die Zukunft aufgestellt sind.

Alexander von Dobschütz, Leiter des Bereichs Structured Finance der BayernLB

Unverändert ein
starker Kapitalgeber

Wenn Alexander von Dobschütz über die Expertise seines Bereichs Structured Finance spricht, verwendet er gern die Metapher des Maßanzugs: Strukturierte Finanzierungen der BayernLB müssten wie angegossen passen, aber auch ausreichend flexibel und bequem sein. Doch neben der „perfekt sitzenden Grundausstattung“ hat der Bereich noch mehr zu bieten. Was, das sagt Alexander von Dobschütz im Interview.

Herr von Dobschütz, haben die Regulierungen in der Finanzwelt Auswirkungen auf die Verlässlichkeit und Langfristigkeit Ihrer Kundenbeziehungen?

A. v. D._Nein. Unsere Kunden können sich auch künftig auf uns verlassen. Aber natürlich treibt uns die Entwicklung der Regulierungen um. Langfristige Finanzierungen von Investitionsgütern werden gezielt verknappt bzw. verteuert. Dabei benötigen Volkswirtschaften langfristiges Kapital, um in Infrastruktur und Produktionsanlagen zu investieren.

Wie reagieren Sie?

A. v. D._Der Bereich Structured Finance bietet insbesondere investiti­onsbezogene langfristige Finanzierungen. Wir arbeiten aktuell an alter­nativen Produkten, um die Wirtschaft und unsere Kunden hiermit weiter­hin zu begleiten und dabei eine stärkere Position als Finanzintermediär einzunehmen. Beispiele hierfür sind Kapitalmarktprodukte sowie Verbriefungen oder auch Fondsstrukturen für institutionelle Investoren, die ja gerade nach langfristigen Anlagemöglichkeiten suchen.

Apropos Verbriefungen: Hier waren Sie im vergangenen Jahr Vorreiter.

A. v. D._Richtig. Nach Ausbruch der Finanzkrise haben wir als erstes Haus mit unserer neuen Verbriefungsplattform die neuen Regulierungen umgesetzt. Wir können wieder Forderungsportfolios unserer Kunden aktiv ankaufen und diese im Rahmen von eigenstrukturierten Verbriefungen durch ABCPs am Markt refinanzieren. Diese Finanzierungsstrukturen stellen für Kunden mit großen Beständen an diversifizierten Forderungs­portfolios nun eine sehr interessante und kostengünstige Art dar, die Finanzierung des Unternehmens und somit die Bilanzstrukturen zu optimieren.

Womit wird sich Ihr Bereich in Zukunft außerdem profilieren?

A. v. D._Neben den bereits erwähnten neuen Finanzierungsprodukten profitieren unsere Kunden auch künftig von unserer Tätigkeit als externer Sachverständiger im Entscheidungsgremium für die Exportversicherungen des Bundes, dem Interministeriellen Ausschuss in Berlin. Dadurch können wir im Kundeninteresse schnell auf die Entwicklungen reagieren und Absicherungsmöglichkeiten positiv im Interesse der deutschen Export­wirtschaft weiterentwickeln. Außerdem gewinnt Public Private Partner­ship als Vergabemodell national und international weiter an Bedeutung. Hier haben wir bei der öffentlichen Hand und privaten Auftragnehmern schon jetzt einen ausgezeichneten Ruf.

Den Mutigen gehört
die Zukunft

Der eine investierte 1934 in den ersten Betonmischer der gesamten Region. Die anderen entwickelten bereits 1994 eine 5 Megawatt-Offshore-Anlage zur Gewinnung von Windenergie. Beide Geschichten zeigen, dass den Mutigen die Zukunft gehört: Den Betonmischer erwarb Max Bögl, Gründer des heute größten deutschen Bauunternehmens in Privatbesitz. Die Windenergie­anlage verlieh einst REpower Rückenwind, mittlerweile Deutschlands drittgrößter Hersteller von Windenergie­anlagen. Beide Unternehmen stehen in einer Lieferanten- und Kundenbeziehung zueinander – und werden vom Bereich Mittelstand der BayernLB betreut.

Durch das schöne Altmühltal im Herzen Bayerns weht nicht nur ein frischer Wind, sondern auch Pioniergeist. Dort, am Rande des Naturparks, entstand 2012 in der Gemeinde Berching Bayerns größter Bürgerwindpark. Sechs gigantische Windenergieanlagen versorgen rund 40.000 Menschen mit Strom. Maßgeblichen Anteil an diesem Projekt hatten die Max Bögl Wind AG und REpower Systems SE.

Michael Bögl, Leiter Finanzen der Max<br>
Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Die Max Bögl Wind AG leistete als Generalunternehmer die Umsetzung und fertigte die sechs Hybridtürme im firmeneigenen Werk in Sengenthal. Damit zeigt sich auch die Positionierung der Tochter des alteingesessenen Bauunternehmens aus Neumarkt/Oberpfalz, das 1929 gegründet worden war und heute mit rund 6.000 eigenen Mitarbeitern das größte deutsche Bauunter­nehmen in Privatbesitz ist. „Als Projektentwickler kümmern wir uns um alle Aspekte der Errichtung von Windparks – von der Grundstücks­akquise bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung des Parks inklusive Finanzierung. Zum anderen sind wir Systemanbieter für sehr hohe Hybridtürme ab 120 Meter Nabenhöhe. Auch hier bieten wir das gesamte Paket, von der Herstellung bis zur Montage“, sagt Michael Bögl, Leiter Finanzen der Max Bögl Bauunter­nehmung GmbH & Co. KG. Mit der innovativen Hybridtechnologie, der Kombination von Stahl und Beton, eroberte die Max Bögl Wind AG eine Marktlücke. Michael Bögl: „Diese Technologie bediente nicht nur die Entwicklung immer stärkerer Anlagen mit größeren Rotordurchmessern, sondern auch das Erfordernis, höhere Türme zu bauen, um so die stärkeren Windgeschwindigkeiten je Höhenmeter zu nutzen.“

Trend: Höher, größer, stärker

Die REpower Systems SE war für die Max Bögl Wind AG ein Pionierkunde und gerade in der Startphase der Unternehmens­gründung größter Abnehmer. Das Hamburger Unternehmen gehört zur Suzlon-Gruppe und zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Windenergieanlagen im Onshore- und Offshore-Bereich. Mit mehr als 3.300 Mitarbeitern weltweit kann REpower auf die Erfahrungen aus der Fertigung und Installation von über 4.600 Windenergieanlagen zurückgreifen. Für den Windpark in Berching lieferte REpower sechs Windräder mit einer Nabenhöhe von 143 Metern und einem Rotordurchmesser von 114 Metern. Maße, die zu einer überdurchschnittlich hohen Jahresproduktion je Windkraftanlage beitragen.

Marcus A. Wassenberg, Finanzvorstand<br>
der REpower Systems SE

Der Windpark Berching ist für Marcus A. Wassenberg, Finanzvorstand von REpower, richtungsweisend: „Der Trend geht zu leistungsstärkeren Anlagen mit größerem Rotordurchmesser. Hier haben wir Anlagentypen wie die in Berching eingesetzte REpower 3,2M114 entwickelt, die für Schwachwindstandorte im Binnenland hervorragend geeignet sind.“ Bei seinen Weiterentwicklungen bei den Hybridtürmen nutzt REpower die Expertise Max Bögls und sieht die Oberpfälzer auch als potenziellen Systemlieferanten für Fundament, Beton- und Stahlturm inklusive der Errichtungslogistik für die Gesamtanlage.

Unsichere politische Rahmenbedingungen

So gut und erfolgreich das Projekt Windpark Berching gelaufen ist, so klar ist auch: Die Zeiten für Player im (Wind-)Energiebereich bleiben anspruchsvoll. „Zu verschärftem Wettbewerbsumfeld und Preisdruck in der Branche kommen aktuell die politisch unsicheren Rahmenbedingungen in einigen unserer Kernmärkte. Diese Diskussionen sorgen auf Investorenseite für Unsicherheit und führen zu Verzögerungen in den Aufträgen“, sagt Marcus A. Wassenberg. Dass sich diese „Großwetterlage“ nicht nur nachteilig auf die Hersteller, sondern auch auf die Lieferantenstruktur auswirkt und alle Beteiligten ihre Kostenstruktur sehr genau im Blick behalten müssen, weiß auch Michael Bögl: „Es gilt, immer größere Anlagen kostengünstiger und schneller zu errichten. Der Druck ist immens.“

Bei so mancher Unstetigkeit gibt es glücklicherweise auch Verlässliches. Zum Beispiel das exzellente Verhältnis beider Unternehmen zur BayernLB. Mit Max Bögl pflegt die BayernLB seit Mitte der 80er Jahre eine überaus gute Zusammen­arbeit. „Unser Verhältnis ist sehr eng. Die BayernLB hat frühzeitig erkannt, dass Investitionen in erneuerbare Energien der deutschen Wirtschaft langfristige Wachstumschancen eröffnen“, betont Michael Bögl. Die Zusammenarbeit erstreckt sich über viele Bereiche. „Die Bank unterstützte uns zuletzt sehr kurzfristig und unkompliziert bei der Zwischenfinanzierung von Windparkprojekten. Außerdem steht sie uns mit ihren großen Fördermittel-Expertise verlässlich zur Seite“, so Michael Bögl.

Überzeugend als „Bank für den Mittelstand“

Zwischen REpower und dem Bereich Mittelstand der BayernLB besteht die Kundenbeziehung seit 2009. Im März 2012 unterzeichnete REpower einen Konsortialvertrag zur Aufnahme eines syndizierten Kredits in Höhe von 750 Mio. Euro. Bei dem Neuabschluss zur Refinanzierung bestehender Kredite ist die BayernLB Bookrunner/Mandated Lead Arranger. „Die Geschäftsverbindung mit der BayernLB hat sich zu einer sehr vertrauensvollen Partnerschaft entwickelt. An unseren Ansprechpartnern der Bank schätzen wir insbesondere ihre Kompetenz, ihr Engagement und die Verbindlichkeit der Kommunikation. Die BayernLB sagt klar, was in der Zusammenarbeit möglich ist und was nicht. Damit zeichnet sich die BayernLB als Bank für den Mittelstand aus“, bilanziert Marcus A. Wassenberg.

Wie hier bei einem Windprojekt in Goodnoe Hills, USA, lässt REpower in jede neue Anlagengeneration die Erfahrung aus der Herstellung,
Errichtung und Wartung von weltweit mehr als 4.600 Windenergieanlagen
einfließen. Hinzu kommen Steuerung und Überwachung.

Für Karlheinz Müller, Leiter des Bereichs Mittelstand der BayernLB, ist diese Resonanz Bestätigung des eingeschlagenen Wegs: „Wir stehen zunächst einmal für die guten, alten Tugenden wie Verlässlichkeit, Vertrauen, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung. Diese Werte leben wir.“ Das kommt offenbar nicht nur bei Max Bögl und REpower gut an: Der Bereich Mittelstand der BayernLB hatte auch 2012 wieder einen Rekord an Neukunden zu verzeichnen. „Erhebungen zeigen, dass darüber hinaus die hohe Beraterqualität, unser Bekenntnis zu langfristigen Partnerschaften, die Höhe der Geschäftsvolumina und schließlich die Konzernpolitik mit ihrer klaren Ausrichtung zu einer hohen Weiterempfehlungs­bereitschaft beim Kunden sorgen“, sagt Karlheinz Müller. Einen wertvollen Mehrwert bieten die Veranstaltungen, zu denen die BayernLB ihre Kunden einlädt. Neben dem fachlichen Austausch steht dort – auch interdisziplinäres – Networking der Kunden untereinander im Vordergrund.

Verlässlich und stabil

Die BayernLB hat ihren Bereich Mittelstand enorm gestärkt. Wie profitieren die Kunden?

K. M._Richtig, die BayernLB hat weiter in den Ausbau ihrer Kernaktivitäten investiert. Dazu gehört der Mittelstand – und dessen Personal. Für unsere Kunden heißt das: Ihr BayernLB-Ansprechpartner ist erfahren und garantiert eine hochwertige, mittelständisch geprägte, persönliche Betreuung auf Augenhöhe. Dabei kann der Kundenbetreuer auf hochspezialisierte Bereiche der „Universalbank“ BayernLB und ihrer starken Verbundpartner zurückgreifen – zum Nutzen der Kunden. Kurz: Wir bieten den Kunden allerbeste Maßarbeit – und nichts von der Stange.

In Kundenbefragungen erzielt der Bereich Mittelstand Topwerte. Was gibt den Ausschlag?

K. M._Ich höre von unseren Kunden immer wieder: „Ihr wisst, wovon Ihr redet. Und Ihr seid schnell und flexibel. Genau das brauchen wir.“ Die Untersuchungen stützen dieses Feedback. Die Kunden schätzen unser senioritätsgetriebenes Betreuerprofil, unsere Expertise, die Schnelligkeit sowie unsere Bereitschaft, den angestrebten Hausbankstatus auch durch adäquate Kreditgewährung zu untermauern. Im Fördermittelbereich, dem internationalen Geschäft, der Projektfinanzierung und im Corporate Finance-Produktspektrum sind wir Marktführer, das sagt schon einiges.

Welche Entwicklungen prognostizieren Sie für den Bereich Mittelstand der BayernLB?

K. M._Auch künftig können sich die Kunden auf unser Wort verlassen. Wir stehen für Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit und Stabilität. Mit dieser unverrückbaren Basis wollen wir unsere Rolle als attraktiver Finanzpartner des bayerischen und deutschen Mittelstands konsequent ausbauen. Dabei haben wir mit den Sparkassen einen starken, ebenso regional verwurzelten Partner an unserer Seite.

Der Beratungsansatz der BayernLB ist so ganzheitlich wie individuell:
Antworten auf die Anliegen der Kunden gibt es nicht von der
Stange, sondern nur maßgeschneidert – Baustein für Baustein.

„Zwei Kunden, eine
Interessenlage, kein
Schnittstellenverlust“

Eine Förderbank, die einen 1-Milliarde-Euro-Bond emittiert und auf eine breite Investorenschaft setzt. Eine Sparkasse, die in ihrem A-Depot risikolos Anlagen aufbaut, aber auch potentielle Abnehmer für eigene Produkte sucht. Dazwischen die BayernLB, die die Interessenlagen beider Institute genau kennt und sie zusammenbringt. Eine gelebte Wertschöpfungskette – und für das Geschäftsfeld Markets der BayernLB ein Modell der Zukunft.

Es gibt Geschäftsabschlüsse, die sind eher Routine. Und es gibt Geschäftsabschlüsse, denen Signalwirkung zukommt, auch für die Zukunft. Ein Modell der Zukunft im Geschäftsfeld Markets der BayernLB ist eine „Dreiecksbeziehung“, bei der die Bank im Jahr 2012 als Joint Lead Manager zwei Kunden zusammenbrachte: die Rentenbank mit Sitz in Frankfurt und die Sparkasse Hochfranken. Dabei zeichnete die Sparkasse Hochfranken für ihr A-Depot einen von der Rentenbank zur Refinanzierung von Fördermitteln emittierten Bond über eine Milliarde Euro mit siebenjähriger Laufzeit. Gleichzeitig sind bayerische Sparkassen der Rentenbank durch Sparkassenbriefe bekannt.

Die BayernLB bietet ihren Kunden seit 2012
einen umfassenden EMIR-Service an. Dieser schließt die Unterstützung von finanziellen Gegenparteien bei der Erfüllung der Clearingpflicht
genauso ein wie den Service für Unternehmens­kunden bei der Meldung von Derivaten an ein Transaktionsregister.

„Im Idealfall bedienen wir von beiden Kundenseiten aus die Wertschöpfungskette und hier jeweils die Aktiv- wie die Passivseite“, sagt Ruth Kerschagl. „Dafür“, so die BayernLB-Abteilungsleiterin aus dem Bereich Treasury Products und Kundenbetreuerin der Sparkasse Hochfranken, „muss man Augen und Ohren immer offen halten, also genau wissen, was die Kunden und auch die internen Kollegen anderer Bereiche beschäftigt, was sie bieten, was sie suchen. Das leisten nur wenige.“ Eine Sichtweise, die Ruth Kerschagls Kollege Jörg Himmelmann bestätigt. Der BayernLB-Abteilungsleiter aus dem Bereich Capital Markets betreut die Rentenbank. „Wir reden hier auch über Vertrauen. Ein Vertrauen, das zwischen uns und vielen Geschäftspartnern über Jahre und Jahrzehnte wächst.“

Über Jahre bewährte Platzierungskraft

Die Rentenbank mit Sitz in Frankfurt/Main ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und die ländliche Entwicklung. Die Refinanzierung des Kredit­geschäfts erfolgt durch die Emission von Wertpapieren und die Aufnahme von Darlehen. Die langfristigen Verbindlichkeiten der Bank sind von allen Ratingagenturen mit AAA bzw. Aaa bewertet. Dafür sind u. a. das geringe Risiko im Kreditgeschäft sowie die stabile Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Bank, insbesondere aber die Anstaltslast des Bundes ausschlaggebend. Eine der besten Adressen am deutschen Kapitalmarkt also, auch für Jörg Himmelmann: „Es ist nicht alltäglich, eine Euro-Benchmarkanleihe der Rentenbank führen zu dürfen, die in der Regel auch nur einmal im Jahr vergeben wird. Zuvor hatten wir uns über viele kleine Transaktionen und Platzierungen positioniert.“

Stefan Goebel, Leiter Treasury Rentenbank

Auf Seiten der Rentenbank arbeitet Stefan Goebel, Leiter Treasury, mit der BayernLB zusammen. „Für uns sind ein vertrauensvoller Umgang, ein nachhaltiges Denken und eine ausgewiesene Produktexpertise bei der Auswahl unserer Finanzpartner entscheidend. Die BayernLB mit ihrer Platzierungskraft hat sich hier über viele Jahre bewährt. Deshalb haben wir uns im vergangenen Jahr entschieden, diese Milliarden-Transaktion von der BayernLB begleiten zu lassen“, erläutert Stefan Goebel. Auch das Netzwerk, das die BayernLB bietet, war ein ausschlaggebendes Kriterium. Stefan Goebel: „Unser Orderbuch und Investorenportfolio sollen möglichst breit angelegt sein. Die BayernLB mit ihren zahlreichen Verbundpartnern liefert interessante Zugänge zu großen Investoren, zu Stiftungen und Pensionskassen, aber eben auch zu den Sparkassen – und damit einen enormen Mehrwert.“

Lösungen auf dem Silbertablett

Uwe Schönbrodt, Leiter A-Depot/Handel<br>
der Sparkasse Hochfranken

Um Mehrwerte geht es auch für Uwe Schönbrodt.
Dem Leiter A-Depot/Handel der Sparkasse Hochfranken (61 Filialen und SB-Einrichtungen, Bilanzsumme 3,4 Mrd. Euro) ist dabei ein Aspekt ganz wichtig – die Kontinuität der Zusammenarbeit: „Wir haben seit über zehn Jahren dieselbe Ansprechpartnerin bei der BayernLB, und das für alle Fragen rund um das Eigengeschäft. In dieser Zeit entwickelt sich ein großes Vertrauen zueinander – was auch wichtig ist, schließlich gestalten wir in enger Abstimmung das A-Depot unserer Sparkasse.“

Dabei gehen persönliche und fachliche Wertschätzung Hand in Hand. „Wir wissen, dass wir uns auf das Urteil der BayernLB verlassen können. Wie im Falle unserer Zeichnung der Rentenbank-Anleihe serviert sie uns Lösungen auf dem Silbertablett. Das heißt, die BayernLB bietet Emittenten und Investoren nicht nur passende Formate, sondern auch umfassende Research-Ergebnisse und fundierte Präsentationen. Dieses Gesamtpaket sucht seines­gleichen“, unterstreicht Uwe Schönbrodt.

Gelebtes Kundengeschäft als Asset der BayernLB

Top Technik, kurze Wege: Der Ende 2012
eröffnete neue Handelsraum ist das „Herz“
der BayernLB.

Wie wichtig es ist, sich durch so ein „Mehr“ im Gesamtpaket von den Wettbewerbern abzuheben, erlebt Ruth Kerschagl immer wieder: „Gerade in der jüngsten Wirtschaftskrise hat sich gezeigt, wie bedeutsam Verlässlichkeit, Vertrauen und eine ganzheitliche Kundenbetreuung mit maßgeschneiderten, klaren Produkten sind. Hier bewährt es sich, im gelebten Kundengeschäft nicht auf den schnellen Abschluss zu setzen. Wir stehen vielmehr für ein mensch­liches wie fachliches Miteinander, das dafür sorgt, dass wir dem Kunden auch morgen und übermorgen noch ins Gesicht schauen können.“

Die Geschäftsabschlüsse mit Rentenbank und Sparkasse Hochfranken zeigen zudem, wie wichtig es bankintern ist, Zeit­fenster zu nutzen und schnell zu reagieren. Das klappt im Geschäftsfeld Markets über kurze Kommunikationswege und einen regelmäßigen Austausch. „Die Marktlage ist nie berechenbar“, sagt Jörg Himmelmann. „So öffnen beispielsweise aufsichtsrechtliche Vorgaben ein Fenster – oder schließen es. Durch unsere ausge­prägte bereichsübergreifende Kommunikation im Geschäftsfeld Markets war klar, was die Bedürfnisse der Sparkasse waren, in diesem Fall war hohe Sicherheit und Liquidität maßgeblich. Gleichzeitig suchte die Rentenbank Investoren für ihren Bond. Zwei Kunden, eine Interessenlage, kein Schnittstellenverlust.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Herausgekommen sind: Eine von 44 Benchmark-Transaktionen der BayernLB. Kunden, denen die Bank entlang der Wertschöpfungskette großen Nutz- und Mehrwert stiftete. Und ein Kundenmodell der Zukunft.

„Klar, verständlich, transparent und individuell“

Herr Dressler, Volatilitäten prägen unverändert die Finanz- und Kapitalmärkte. Welche Schlüsse ziehen Sie für Ihren Bereich Treasury Products hieraus?

O. D._Auch künftig dürfte das Hedging von Preisänderungsrisiken in den Finanzabteilungen von Unternehmen unerlässlich sein. Negative Ent­wicklungen schlagen sich direkt als Kostenfaktor auf die Marge nieder. Die BayernLB bleibt beim aktiven Management der Devisen-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken für die Kunden jener verlässliche und kompetente Partner, der sie schon heute ist. Ein weiterer Schwerpunkt über die nächsten Jahre werden alle regulatorischen Themenstellungen, wie zum Beispiel EMIR sein. Hier bieten wir bereits heute eine exzellente Expertise für unser Kunden in Zusammenhang mit Derivaten an. Wir sind hier einer der Vorreiter in Deutschland.

Herr Dr. Senger, und welche Schlüsse ziehen Sie für Ihren Bereich Capital Markets hieraus?

J. S._Flexibilität bei den Produkten und Erhöhung der Reaktions­geschwindigkeit werden zukünftig wesentliche Faktoren sein, die über den Erfolg entscheiden. Insbesondere die Kunden reagieren extrem schnell auf Marktveränderungen, indem sie Produkte kaufen oder nicht kaufen. Wir in Markets versuchen den Volatilitäten dergestalt Rechnung zu tragen, dass wir immer marktgerechte Produkte anbieten und dem Hedging dieser Produkte hohe Aufmerksamkeit widmen.

Herr Dressler, was macht den Bereich Treasury Products in Zukunft produktseitig aus?

O. D._Unsere Produkte sind klar, verständlich und transparent und individuell auf die Risikopolitik eines jeden Unternehmens abgestimmt. Dieser Verzicht auf komplexe Finanzinstrumente sorgt zudem für eine Abbildbarkeit in der Unternehmensbilanz. Mit dieser Philosophie als Basis und unserer fachlichen Expertise sind wir sehr gut aufgestellt.

Herr Dr. Senger, welche Entwicklungen erwarten Sie für Ihren Bereich Capital Markets?

J. S._Das Gleiche: Klare, verständliche und transparente Produkte, die dem Kunden Mehrwert liefern!

Oliver Dressler, Bereichsleiter<br>
Treasury Products,<br>
Geschäftsfeld Markets
Dr. Jörg Senger, Bereichsleiter<br>
Capital Markets,<br>
Geschäftsfeld Markets
    Der neue DKB-Vorstandsvorsitzende Stefan Unterlandstättner will das von seinem Vorgänger
Günther Troppmann geprägte Geschäftsmodell fortsetzen und weiterentwickeln.

„Ein wichtiger Partner
im Konzern“

Stefan Unterlandstättner ist seit dem 1. Januar 2013 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kreditbank AG (DKB). Vor seiner Berufung in den DKB-Vorstand im Jahr 2005 war er über 16 Jahre in der BayernLB tätig. Im Interview erläutert er, wie er die Erfolgsgeschichte der DKB fortschreiben möchte.

Herr Unterlandstättner, Sie kennen die DKB und BayernLB sehr gut. Wo sehen Sie Anknüpfungspunkte, um noch enger zusammenzuwachsen?

S. U._Das ist ein laufender Prozess, in dem schon viel auf den Weg gebracht wurde. Wir sind z. B. mit unserer Expertise bei erneuer­baren Energien oder bei Finanzierungen im kommunalen und kommunalnahen Bereich bereits ein wichtiger Partner im Konzern der BayernLB. Seit diesem Jahr bin ich nun als Vorstandsvor­sitzender der DKB auch in den Vorstandssitzungen der BayernLB regelmäßig als Gast vertreten – vor allem wenn es um strategische Themen und Fragestellungen der DKB geht. Das ist sehr gut, um weitere Synergiemöglichkeiten zu erschließen. Grundsätzlich ist es immer wichtig, zu schauen, wo eine engere Zusammenarbeit, wie bei den bayerischen Sparkassen, sinnvoll ist, und wo die Zuständigkeiten, etwa aufgrund der Kompetenzen oder der Marktsituation, klar aufgeteilt sein sollten.

Die DKB befindet sich wirtschaftlich in hervorragendem Fahr­wasser. Welche Kernmaßnahmen ergreifen Sie, um diesen Kurs beizubehalten?

S. U._Unser Ziel ist es, unser Geschäftsmodell fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Es hat uns immer ausgezeichnet, dass wir wichtige Entwicklungen und Kundenwünsche in den von uns be­treuten Branchen frühzeitig erkannt haben. Sich auf internetaffine Kunden einzustellen und als Internetbank zu positionieren, war für uns beispielsweise der richtige Weg. Auch die Finanzierung von PPP-Vorhaben und von Investitionen in erneuerbare Energien sind hier zu nennen. Aktuell bauen wir das Geschäft mit Bürgerbeteili­gungen auf. Mir ist es persönlich auch sehr wichtig, dass die DKB weiterhin ein sehr guter Arbeitgeber ist. Nur wenn die Mitarbeiter auch künftig gern in der DKB und mit so viel Engagement tätig sind, werden wir erfolgreich sein.

Was unternimmt die DKB, um speziell im Geschäft mit Firmen­kunden sowie kommunalen und kommunalnahen Kunden Markt­anteile auszubauen?

S. U._Um für unsere Kunden Synergien zu erzeugen, leisten wir weiter unseren Beitrag für die Vernetzung innerhalb der von uns betreuten Branchen. Das gilt auch branchenübergreifend. So bringen wir u. a. Wohnungsunternehmen und Stadtwerke mit An­bietern von erneuerbaren Energien zusammen, z. B. mit Land­wirten, die Biogasanlagen betreiben. Wir wachsen außerdem in den alten Bundesländern. Wir sind ja in unserem Kerngeschäfts­gebiet, den neuen Bundesländern, in unseren Branchen schon sehr gut vertreten.

Und hier in einigen auch Marktführer ...

S. U._Ja, in der Landwirtschaft haben wir z. B. einen Marktanteil von knapp 50 Prozent, bei den Wohnungsunternehmen von rund 90 Prozent. Ein weiterer Ausbau des Geschäfts in den alten Bundes­ländern ist konsequent und erfolgversprechend. Darüber hinaus nutzen wir unsere Einblicke in die intensiv von uns betreuten Branchen, um aktuelle Entwicklungen und Anforderungen an unsere Kunden zu verfolgen und neue Produkte, wie das DKB-Bürgersparen für Vorhaben mit Bürgerbeteili­gungen, zu entwickeln.

In welcher Branche sehen Sie noch besonderes Potenzial?

S. U._Bei Bildung und Forschung. Es gibt keine andere Bank in Deutschland, die diese Kunden mit einem solch umfassenden Ansatz betreut. Wir haben es definitiv mit einem Schlüsselthema unserer Gesellschaft und einem Zukunftsmarkt zu tun.

Würden Sie auch bei den erneuerbaren Energien noch von einem Zukunftsmarkt sprechen?

S. U._Auf jeden Fall. Die Herausforderung besteht aber darin, auch die Infrastruktur für den weiteren Ausbau zu schaffen.

Welche Entwicklungen beobachten Sie bei den einzelnen Formen regenerativer Energien?

S. U._Ich sehe in Deutschland die Windkraft als tragende Säule der Energiewende. Biogas wird für den industriellen Bereich kein so großes Thema sein. Das ist weiter eher etwas für Landwirte mit Biogasanlagen. Der Photovoltaik-Markt befindet sich vor allem aufgrund der veränderten gesetzlichen Vorgaben in einem Um­bruch. Ich gehe derzeit davon aus, dass in den nächsten Jahren Investitionen in entsprechende Anlagen eher für Privatkunden als für Mittelständler interessant sein werden. Hier haben wir mit „DKB-Energie“ für die Finanzierung von Anlagen auf eigenen Dächern seit Jahren ein Angebot für unsere Privatkunden.

Wie füllt die DKB für ihre Privatkunden das Leitbild „Hausbank im Internet“ mit Leben?

S. U._Vor allem, indem wir – über unser Ankerprodukt „DKB-Cash“ hinaus – unseren Kunden weitere transparente und faire Produkte wie Sparpläne oder Finanzierungen anbieten. Dass ein großer Teil unserer Kunden uns bereits als ihre Hausbank sieht, belegen ver­schiedene Studien. Viele DKB-Kunden sind bereit, weitere unserer Produkte zu nutzen und uns weiterzuempfehlen. Sie haben ein starkes Interesse daran, die Beziehung mit der DKB aufrecht zu erhalten.

Vielen Dank für dieses Gespräch.

Für DKB-Vorstand Stefan Unterlandstättner ist Windenergie die tragende Säule der Energiewende in Deutschland.

Finanzierungen für die Energiewende

Am Lausitzring verleiht eine im Jahr 2012 von der DKB mitfinanzierte Windkraftanlage den Rennwagen Rückenwind.

Die DKB begleitet bei erneuerbaren Energien vor allem Vorhaben von Kommunen, kommunalnahen Unternehmen, Landwirten, Pro­jektierern oder auch Privatpersonen. Aktuell hat die DKB in Deutschland schon über 3.100 Wind-, Photovoltaik- und Biomasse­anlagen finanziert. Diese können jährlich über 9 Mrd. Kilowatt­stunden Strom erzeugen und damit mehr als 2,5 Mio. Zwei-Personen- Haushalte mit grünem Strom versorgen.

In Brandenburg ist die DKB beispielsweise an dem Vorhaben „Grüner Lausitzring“ als Finanzierungspartner beteiligt: Nach und nach soll die Rennstrecke mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Ziel ist eine autarke Energieversorgung mit grü­nem Strom (Wind, Sonne und Biogas). Die ersten Ergebnisse sind bereits zu sehen: Seit September 2012 dreht sich am Lausitz­ring z. B. schon eine Windkraftanlage mit einer Gesamthöhe von 198 Metern. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Enercon GmbH und der langjährigen DKB-Kundin Energiequelle GmbH. Bei der mit der DKB finanzierten Windkraftanlage handelt es sich um eine Enercon E 126, den zurzeit leistungsstärksten Typ der Welt. Mit ihrem Leistungsvermögen von 7,5 MW kann sie vier bis sechs kon­ventionelle Windenergieanlagen ersetzen und jährlich rund 17 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie erzeugen. Das ent­spricht dem Bedarf von rund 5.000 durchschnittlichen Privat­haushalten.

    PPP als Bestlösung: eine von
der DKB finanzierte Kindertagesstätte
in Rheinland-Pfalz

Hohe Expertise für die „kommunale Familie“

Public Private Partnership-Projekte sind für die öffentliche Hand eine gute Möglichkeit, um Investitionen schneller und effizienter umzusetzen. Der Bau einer Kita in Gerolstein (Rheinland-Pfalz) ist nur eines von vielen Vorhaben, das die DKB als erfahrener Finanzpartner begleitet.

Die DKB versteht sich als Partner der „kommunalen Familie“ und der mit ihr verbundenen Branchen (z. B. Wohnungswirtschaft, Bil­dung oder Gesundheit und Pflege). Dazu gehört für die DKB, den Kunden Angebote zu unterbreiten, die an den speziellen Anforde­rungen der Branchen ausgerichtet sind. Sie leistet zudem einen Beitrag für eine starke und zukunftsfähige Infrastruktur durch die Reali­sierung branchenübergreifender Synergien. Seit rund 15 Jahren begleitet die DKB auch Vorhaben aus dem Bereich Public Private Partnership (PPP). PPP bietet der öffentlichen Hand die Möglichkeit, notwendige Investitionen in die Infrastruktur oft schneller vor allem aber effizienter zu realisieren, indem sie einen privaten Partner einbindet. Dieser übernimmt dann die Verantwortung für Planung, Bau, Finanzierung und ggf. den Betrieb von Immobilien.

In der Stadt Gerolstein in Rheinland-Pfalz entsteht mit Beteiligung der DKB beispielsweise eine neue Kindertagesstätte. Ab August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren. Vor diesem Hintergrund sah auch die Stadt Gerolstein großen Handlungsbedarf. Die bisherige Kinder­tagesstätte war rund 40 Jahre alt und kam unter anderem aufgrund eines sehr hohen Sanierungsbedarfes für einen Umbau bzw. eine Erweiterung nicht infrage. Die Lösung hieß: Neubau mit PPP. Die DKB entwickelte gemeinsam mit allen beteiligten Partnern eine langfristige Finanzierungs­lösung für die Endfinanzierung auf Basis eines Forfaitierungsmodells und konnte durch die Einbindung von Fördermitteln und geförderten Finanzierungs­mitteln die finanzielle Belastung für die Stadt weiter reduzieren. Errichtet wird nun mit einem Investitionsvolumen von ca. 4 Mio. Euro eine zweigeschossige, barrierefreie Kindertagesstätte in energetisch optimierter Bauweise. Sie wird voraussichtlich im Mai 2013 und damit rechtzeitig vor Eintreten des Rechtsanspruchs fertig gestellt werden.

Die nachhaltige Hausbank

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Sitz in Berlin ist seit 1995 ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der BayernLB. Ihr Ge­schäftsmodell basiert auf zwei Säulen: Zum einen gehört sie mit über 2,5 Mio. Privatkunden zu den größten deutschen Internet­banken. Zum anderen liegt der strategische Fokus auf Branchen mit nachhaltigen Wachstumspotenzialen in Deutschland. Dazu zählen die Wohnungswirtschaft, Landwirtschaft, Erneuerbare Energien, Bildung sowie Gesundheit und Pflege.

Entwicklung der DKB-Privatkundenzahl

Die DKB hat ihre Privatkundenzahl seit 2006 um mehr als 2 Mio. gesteigert.
Die DKB ist auch bei den Kundeneinlagen stark.

Quo vadis, Lebenswerk?

Loslassen ist oft genauso schwierig wie zupacken: Für Mittel­ständler, die erfolgreich ein Unternehmen gegründet, mühsam am Markt etabliert und über einen langen Zeitraum „bei Wind und Wetter“ geführt haben, ist die Frage der Nachfolge ein höchst emotionales Thema. Ein Thema, bei dem vieles richtig, aber eben auch vieles falsch gemacht werden kann. Hier bietet das neu gegründete Kompetenzcenter „Generationenwechsel und Nachfolgeregelung im Mittelstand“ der Banque LBLux Unternehmern wertvolle Orientierung und Begleitung.

Wer erledigt unangenehme Dinge schon gern sofort? Kaum je­mand. Als unangenehm empfindet so mancher Senior-Chef die un­ausweichliche Frage, wer einmal sein Lebenswerk fortführen soll, jenes in der Regel mittelständische Unternehmen, in dem so viel Herzblut steckt. Diese Weichenstellung steht laut dem Bonner Insti­tut für Mittelstandsforschung (IfM) in den Jahren 2013 und 2014 für rund 44.000 Familienunternehmen an und betrifft rund 570.000 Be­schäftigte.

An diese Unternehmen richtet sich ein neues Angebot der Banque LBLux. Die Bank hat gemeinsam mit dem Deutschen Mittelstands- Bund (DMB) e. V. das Kompetenzcenter „Generationenwechsel und Nachfolgeregelung im Mittelstand“ gegründet. „Eine Nachfolgeregelung stellt immer eine Herausforderung für alle Beteiligten dar – gerade, weil es hier um Emotionen, um die eigene Familie und in vielen Fällen auch um viel Geld geht. Weil die meisten Betroffenen hierzu über keine Erfahrungen verfügen, sollten Abgebende und Nachfolgende schon frühzeitig die Beratung holen, die sie für eine erfolgreiche Übergabe benötigen“, sagt Andreas Hettinger, Leiter Private Banking und Wealth Management bei der Banque LBLux.

Von der ersten Überlegung bis zur Übergabe

Die „Hemmschwelle“ in den Unternehmen, sich um eine Nachfolge­regelung zu kümmern, kennt auch Marc S. Tenbieg, geschäfts­führender Vorstand des DMB, nur zu gut: „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer scheuen sich, die wichtigen Themen Nachfolgeregelung, Erbe und Vermögensübergabe frühzeitig anzugehen. Manchmal ist das auch komplizierter, als man denkt. Spätestens dann benötigt man einen Expertenrat.“

Ebendieser Expertenrat bildet das Rückgrat des neuen Kompe­tenzcenters von Banque LBLux und DMB. Darin bündeln beide Partner ihre umfassende Expertise. „Das Kompetenzcenter leistet eine ganzheitliche Beratung sowie fachliche Aufklärung mit dem Schwerpunkt Nachfolgeplanung und Vermögensverwaltung. Im Vordergrund steht die familiäre, rechtliche und steuerliche Situation des Unternehmers, um individuelle und problemorientierte Lösungen anbieten zu können. Bei komplexen Fragestellungen verfügen wir zudem über ein ausgewähltes Expertennetzwerk“, sagt Andreas Hettinger. Dieses Angebot wird um Fachbeiträge, Veran­staltungen sowie persönliche Beratungsgespräche ergänzt.

Der Vergangenheit und Gegenwart eine Zukunft geben, darum geht es im Kompetenzcenter „Generationenwechsel und Nachfolgerege­lung im Mittelstand“. Andreas Hettinger verspricht: „Wir finden auf jede Frage ein fundierte Antwort.“ Auch auf die wichtigste Frage: Quo vadis, Lebenswerk ...?

Qualifizierte Beratung,
maßgeschneiderte Lösungen

Herr Weber, was macht die „Banque LBLux der Zukunft“ aus?

A. W._Die Banque LBLux der Zukunft wird ihr erfolgreiches Geschäfts­modell weiterhin fortführen und schärfen. Dabei steht die individuelle Kundenorientierung mit qualifizierter Beratung und maßgeschnei­derten Lösungen im Vordergrund. Als europäische Bank mit weltweiter Kompetenz nutzen wir unsere internationale Erfahrung zum Wohl unserer Kunden für langfristige, erfolgreiche Partnerschaften.

Wie werden sich die Geschäftsaktivitäten der Banque LBLux entwickeln?

A. W._Unser Geschäftsmodell ist tragfähig und hat sich auch in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld bewährt. Zudem schätzen Spar­kassen und institutionelle Partner unsere Produkte und Dienst­leistungen als Ergänzung zu ihrem Angebot. Das Depotbankgeschäft mit traditionellen und alternativen Investments wird weiter wachsen. Vielversprechend sind auch verschiedene Kooperationen im Private Banking und Wealth Management.

Wie schätzen Sie die Entwicklung der Attraktivität des Finanzplatzes Luxemburg ein?

A. W._Der Finanzplatz Luxemburg, der sich durch kurze Entscheidungs­wege, Rechtssicherheit, politische Stabilität und hohe Flexibilität auszeichnet, ist für Investoren nach wie vor sehr attraktiv. Diese Faktoren haben dazu geführt, dass Luxemburg im Private Banking den ersten Platz innerhalb der EU einnimmt. Im Fondsgeschäft belegt Luxemburg weltweit den zweiten Platz nach den USA.

Alain Weber,<br>
Vorstandsvorsitzender<br>
der Banque LBLux

M&A bei der BayernLB:
Heute das Morgen sichern

Vom M&A-Angebot der BayernLB profitieren kleine Familien­betriebe genauso wie große Unternehmen. Wenn es darum geht, Verkäufer und Käufer zusammenzuführen, Nachfolge­regelungen umzusetzen oder die Veräußerung von Konzerntöchtern bzw. Geschäftsbereichen zu begleiten, bringt die BayernLB ihre langjährige Erfahrung und umfassende Fach- und Branchen­kenntnisse ein – und das notwendige Fingerspitzengefühl.

Ob kleine Unternehmen, mit einem Jahresumsatz bis zu 10 Mio. Euro, mittelständische Firmen oder größere Unternehmen und Konzerne – alle werden von der BayernLB seit jeher mit dem gleichen Anspruch betreut: „Unsere Beratung im M&A-Bereich ist Maßarbeit. Wir betrachten jeden Kunden individuell.“, sagt Andrea Weinand, Head of Corporate Finance der BayernLB.

Langjährige Erfahrung und tief gehendes Know-how

Das Angebot der BayernLB erstreckt sich von der strategischen, betriebswirtschaftlichen und finanziellen Beratung im Vorfeld einer Transaktion bis hin zur kompletten Abwicklung (www.bayernlb.de). Neben Nachfolgeregelungen und Unternehmenskauf/-verkauf begleitet die BayernLB ihre Kunden auch bei Carve Out’s, Spin-off’s, Expansion und Internationalisierung sowie bei der Stärkung von Bilanzstrukturen und Eigenkapitalausstattung. „Dabei arbeiten wir interdisziplinär, branchenbezogen und effizient. Wir verfügen über langjährige Erfahrung, tief gehendes Know-how – und über ein konzernweites und global gespanntes Netzwerk zu Unternehmen und Investoren“, so Andrea Weinand.

S-Unternehmensplattform findet großen Anklang

Höchst erfolgreich gestartet ist auch ein neues Produktangebot, das die BayernLB den Sparkassen, insbesondere für Freiberufler und kleinere Unternehmen mit einem Umsatz unter 10 Mio. Euro, zur Verfügung gestellt hat und welches den Eigentümerwechsel erheb­lich erleichtert: die S-Unternehmensplattform (www.s-unternehmensplattform.de). Über dieses Medium führen die Spar­kassen bayern- und bundesweit Käufer und Verkäufer zusammen. „Damit haben wir unser M&A-Angebot erfolgreich um ein weiteres Element erweitert“, so Günter Hofmann, verantwortlich­er Abteilungsleiter im Bereich Sparkassen & Verbund.

Das Programm „Junge Familie“ schafft bezahlbaren
Wohnraum für Familien. Hier zu sehen: Das Kemptener
Wohngebiet „Auf der Breite“. Dort hat die BSG Allgäu
34 Reiheneigenheime errichtet.

Zukunft bezahlbar
machen

Zuhause ist es am schönsten. Und am schönsten ist ein eigenes Zuhause ... Doch auf bezahlbarem Niveau sind große Wohnung­en und Häuser selten. Die Bau- und Siedlungsgenossenschaft (BSG) Allgäu hat reagiert und nicht nur in den Bau von Vier- und Fünf-Zimmer-Mietwohnungen investiert, sondern auch das Reihenhaus-Programm „Junge Familie“ ins Leben gerufen. Mit großem Erfolg.

Kempten im Allgäu. Südlichste Ferienregion Deutschlands. Lebensqualität pur. Erst recht für jene, die hier wohnen. So schön, so gut. Aber natürlich sind Kempten und Umgebung keine Insel der Glückseligkeit. Beispiel: Wohnraummangel. Der Bedarf an Vier- und Fünf-Zimmer-Wohnungen übersteigt das Angebot bei weitem. Insbesondere Familien mit Kindern suchen und suchen und suchen.

Hier kommt die BSG Allgäu ins Spiel. Die 1906 mit sozialer und gesellschaftlicher Zielsetzung gegründete Wohnungsgenossen­schaft zählt 3.100 Mitglieder und verwaltet einen Bestand von knapp 6.000 Wohnungen. „Davon sind 2.000 genossenschaftliche Mietwohnungen, und darunter nur 200 Vier-Zimmer- Wohnungen. Entsprechend groß ist die Nachfrage, vor allem durch junge Familien“, erläutert Mario Dalla Torre, Vorstandsvorsitzender der BSG Allgäu.

„Die Idee ist hundertprozentig aufgegangen“

„Junge Familie“ heißt folgerichtig das BSG-Programm, das den Wohnungsmarkt durch den Bau von bezahlbaren Reihenhäusern entlastet. Mario Dalla Torre zieht ein positives Fazit: „In zehn Jahren haben wir 450 Reiheneigenheime errichtet und veräußert. Die Idee, vor allem junge Familien anzusprechen, ist hundertprozentig auf­gegangen. Das zeigt nicht nur die enorme Nachfrage, sondern auch die Statistik: Die Käufer sind im Durchschnitt 32 Jahre alt und haben zwei Kinder.“ Aktuell sind in Kempten 80 Eigenheime im Bau, die in den nächsten Monaten bezogen werden. Der Kaufpreis beträgt je nach Lage und Haustyp etwa 240.000 bis 260.000 Euro.

Mehr als zwei Drittel dieser „Junge Familie“-Eigenheime wurden über Mittel der BayernLabo gefördert. „Ohne diese Förderung hätten sich diese Familien das Haus nicht leisten können“, betont Mario Dalla Torre. Er attestiert der BayernLabo – übrigens seit knapp einem halben Jahrhundert Geschäftspartner der BSG Allgäu – großes Verantwortungsbewusstsein: „Die BayernLabo unterstützt uns optimal dabei, vor allem für Familien erschwinglichen Mietwohn­raum und bezahlbare Eigenheime zu schaffen oder bestehenden Wohnraum zu modernisieren und so an die Bedürfnisse des Marktes sozialverträglich anzupassen.“

Es spricht viel dafür, dass das Tandem BSG Allgäu und BayernLabo auch in Zukunft Seite an Seite antritt. Etwa, um in einer alternden Gesellschaft Wohnungsbestände instand zu halten und zu modernisieren. Anders gesagt: Um möglichst vielen Menschen lebenswerten, dauerhaften und sicheren Wohnraum zu verschaffen. Und so Zukunft bezahlbar zu machen ...

„Die starke Position nachhaltig festigen“

Herr Flaig, worin besteht für die BayernLabo die große Herausforderung für die Zukunft?

G. F._Gerade in Ballungsgebieten fehlt bezahlbarer Wohnraum. Gleichzeitig wächst in Bayern die Bevölkerung, dazu steigen die Be­dürfnisse für kleinere Haushalte im speziellen und der Bedarf an Maß­nahmen rund um Energetik und Wohnqualität im allgemeinen. Hier stehen wir als Finanzierungspartner mit Fördermitteln bereit.

Wie entwickelt sich Ihrer Einschätzung nach das Kommunal­kreditgeschäft?

G. F._Die BayernLabo ist Marktführer und steht für rund 25 % der kom6shy;munalen Kreditfinanzierung in Bayern. Diese starke Position wollen wir nachhaltig festigen. Eine besondere Rolle spielen dabei drei kommunale Förderkreditprogramme: Mit dem Investkredit, Energiekredit und Inklu­sionskredit stellen wir Kredite zu Zinssätzen teilweise weit unterhalb aktueller Kapitalmarktkonditionen zur Verfügung.

Worin liegt die Stärke der BayernLabo?

G. F._Wir helfen breiten Bevölkerungskreisen bei der Versorgung mit preiswertem Wohnraum – auch künftig. Im Jahr 2012 betrug die Ge­samtfördersumme in den Wohnraumförderprogrammen stattliche 433 Mio. Euro.

Gerhard Flaig,
Sprecher der
Geschäftsleitung
der BayernLabo
Von wegen spießig: Bausparen boomt bei jungen Menschen. Im Jahr 2012 feierte die LBS Bayern enorme Steigerungsraten bei unter 16-Jährigen sowie bis zu 25-Jährigen.

Jugend forsch

Rekordjahr folgt auf Rekordjahr folgt auf Rekordjahr. Die Bayerische Landesbausparkasse (LBS Bayern) meldet mittlerweile im dritten Jahr in Folge einen Bestwert für ihr Neugeschäft. Bei der Betrachtung der Zahlen fällt vor allem eines auf: Der gute, alte Bausparvertrag boomt ausgerechnet im Jugendbereich gewaltig. Dahinter steht eine beispiellose Erfolgsstory. Deren Name ist Programm: „Nase vorn“.

Wann ist eine Idee wirklich gut? Zum Beispiel dann, wenn es nachher heißt: „… dass wir darauf nicht eher gekommen sind …“

So eine „Goldidee“ hatte die LBS Bayern im November 2010. Damals schickte sie ihren LBS-Junior-Bonus ins Rennen um die Marktanteile in diesem hochattraktiven Segment. Das Prinzip ist einfach: Wer einen Bausparvertrag für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren abschließt, erhält je nach Bausparsumme einen Bonus von bis zu 300 Euro.

Der Erfolg der Innovation war schlichtweg gigantisch und hielt auch 2012 unvermindert an. Pro Tag gewinnt die LBS Bayern durch­schnittlich rund 200 Neukunden im Segment der Kinder und Jugend­lichen unter 16 Jahren. Vor der Einführung dieses sogenannten „Nase Vorn“-Programms waren es nur etwa 30 Neukunden täglich. Im Jahr 2012 wurden rund 50.000 solcher Junior­-Bonus-Verträge abgeschlossen. Irgendwie, so scheint es, ist Bausparen plötzlich cool ...

Den Schlüssel zu großer Zielgruppe gefunden

„Mit diesem innovativen Produkt haben wir den Schlüssel gefunden, um die Eltern, Großeltern und Paten dieser Zielgruppe zum früh­zeitigen Vorsparen für das Wohnen zu gewinnen“, sagt Dr. Franz Wirnhier. Der Vorstandsvorsitzende der LBS Bayern unterstreicht dabei die strategische Bedeutung des Junior-Bonus-Programms: „Diese Innovation ist das Sprungbrett zum späteren Wohneigentum-Erwerb, für die Steigerung der Wohneigentumsquote, für die Altersvorsorge und die passende Renovierung oder energetische Optimierung, wenn man als Erwachsener einmal eine gebrauchte Immobilie erwirbt oder erbt.“ Nicht weniger als der Löwenanteil der LBS-Produkt-Palette also.

Im Segment der bis zu 15-Jährigen verzeichnet die LBS eine Ab­satz-Steigerung von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, den 16- bis 25-Jährigen, boomt das LBS-Neukundengeschäft im Bereich Bau­sparen. Von den im Jahr 2012 insgesamt 268.718 neu vermit­telten Bau­sparverträgen wurden rund 50.000 Verträge von Menschen in diesem Alter abgeschlossen.

Wunsch nach Sicherheit ist unverändert groß

LBS-logo

Doch nicht nur die Rückschau macht gute Laune, sondern auch der Blick nach vorn. Es spricht einiges dafür, dass die kräftige Auf­wärtsbewegung der LBS Bayern im Jugendmarkt unvermindert anhält. Das Fundament ist jedenfalls gelegt. So wählten beim „Young Brand Award“ 14.000 Teilnehmer zwischen 13 und 29 Jahren die LBS Bayern zur „besten Bausparkasse“.

Darüber hinaus scheint auch in diesem Segment ein allgemeiner Trend zu greifen. „Der Wunsch nach einer Wohnimmobilie ist bei den Menschen so groß wie selten zuvor. Sicherheit, Stabilität und inflationsgeschütztes Vermögen sind den Bürgern unverändert wichtig“, sagt Dr. Franz Wirnhier. „Deshalb sind wir überzeugt, dass sich der Jugendmarkt weiter ausbauen lässt und für die LBS Bayern auch nach vielen guten und sehr guten Jahren die Aussichten un­verändert positiv sind.“

Die Chancen stehen also gut, dass die LBS Bayern auch künftig eines hat: die „Nase vorn“.